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Wimbledon Djokovic feiert siebten Coup – Tennis-Rüpel Kyrgios sorgt für Final-Aufreger

Novak Djokovic returniert einen Ball von Nick Kyrgios

Novak Djokovic hat am Sonntag (10. Juli 2022) zum siebten Mal beim Tennis-Turnier in Wimbledon triumphiert. Im Endspiel schlug er den Australier Nick Kyrgios.

Großes Tennis am Sonntag: Nick Kyrgios und Novak Djokovic duellierten sich im Wimbledon-Finale auf dem Centre Court. Am Ende feierte der Serbe seinen siebten Sieg beim Prestige-Turnier.

Top-Favorit und Titelverteidiger Novak Djokovic (35) hat sich zum siebten Mal zum König von Wimbledon gekrönt. In einem hochklassigen und denkwürdigen Finale gegen Tennis-Rüpel Nick Kyrgios (27) triumphierte der „Djoker“ am Sonntag (10. Juli 2022) in vier Sätzen mit 4:6, 6:3, 6:4, 7:6 (7:3).

Djokovic hatte das prestigeträchtige Turnier zuvor bereits sechsmal gewonnen, zuletzt viermal in Folge (2011, 2014, 2015, 2018, 2019, 2021). Mit seinem siebten Coup zog er nun unter anderem mit Tennis-Legende Peter Sampras (50) gleich. Nur Roger Federer (40) ist mit acht Wimbledon-Siegen noch erfolgreicher. Zudem war es der insgesamt 21. Grand-Slam-Titel in Djokovics Karriere.

Kyrgios wiederum verpasste die Chance auf den ganz großen Coup. Der Australier hatte zum ersten Mal überhaupt in einem Finale eines Grand-Slam-Einzels gestanden – schlug sich letztlich aber auch selbst, weil er immer wieder mit sich haderte oder sich auf Scharmützel mit seinen Coaches und den Zuschauern einließ.

Wimbledon: Novak Djokovic siegt im Finale gegen Nick Kyrgios

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Höhepunkt im dritten Durchgang: Nachdem sich Kyrgios das 3:2 erkämpft hatte, beschwerte er sich beim Schiedsrichter vehement über eine Zuschauerin, forderte, die Frau aus der Arena zu werfen! Der Australier, der zuvor eine Verwarnung für sein andauerndes und lautstarkes Lamentieren erhalten hatte, behauptete, die Zuschauerin habe ihn während des Spiels abgelenkt, weil sie mehrfach mit ihm gesprochen habe.

Nick Kyrgios ärgert sich während des Wimbledon-Finales

Haderte viel mit sich selbst: Tennis-Rüpel Nick Kyrgios verpasste am Sonntag (10. Juli 2022) die große Chance auf seinen ersten Grand-Slam-Titel.

Am Ende brachte es alles nichts – weil Djokovic am Ende der konzentriertere Spieler war, der sich bei sommerlichen Temperaturen auf dem Centre Court nicht aus der Ruhe bringen ließ. Nach exakt drei Stunden gab es fünf Matchbälle für den Serben, den dritten nutzte er zum siebten Streich.

Nick Kyrgios und Novak Djokovic liefern sich enges Duell

Die Rollen waren im Vorfeld klar verteilt: Kyrgios, der durch den verletzungsbedingten Ausfall von Rafael Nadal (36) ins Endspiel eingezogen war, ist gegen Djokovic der Außenseiter. Den vom Papier her schwersten Gegner hatte jedoch Tennis-Rüpel Kyrgios auf dem Weg ins Finale bereits in der zweiten Runde eliminiert: Dort besiegte er den auf Weltranglistenrang fünf stehenden Stefanos Tsitsipas (23) in vier Sätzen.

Hier können Sie das Finale in unserem Re-Live-Text nachlesen:

Novak Djokovic - Nick Kyrgios 4:6, 6:3, 6:4, 7:6 (7:3)

Der Start in das Finale verlief zunächst ausgeglichen: Sowohl der eröffnende Djokovic als auch Kyrgios brachten ihre ersten beiden Spiele ins Ziel – 2:2. Dann aber das Break: Final-Debütant Kyrgios sicherte sich die 3:2-Führung. Anschließend brachte der Australier auch sein nächstes Aufschlagspiel durch. Nach einer halben Stunde sicherte sich Kyrgios dann per Ass den ersten Durchgang mit 6:4!

Im zweiten Durchgang hielten sich beide Tennis-Exzentriker dann anfangs schadlos. Beide Aufschlagspiele saßen – 1:1. Dann war es Djokovic, der sich die 2:1-Führung holte sowie anschließend das Break zum 3:1. Es folgten enge Rallys – und das 4:1 für den Serben. Beim 5:2 für Djokovic servierte Kyrgios dann gegen den Satzverlust, und schaffte das 3:5. Dann schnupperte der Australier sogar am Break, musste den zweiten Durchgang aber schließlich mit 3:6 abtreten.

Nick Kyrgios will Zuschauerin aus Arena werfen lassen

Im dritten Durchgang war es bei Aufschlag Kyrgios der Serbe, der das Break forcierte. Am Ende gelang dem Australier jedoch das entscheidende Ass zum 1:0. Djokovic konterte mit dem 1:1. Nachdem sich Kyrgios dann das 3:2 erkämpft hatte, beschwerte er sich beim Schiedsrichter über eine Zuschauerin, forderte, die Frau aus der Arena zu werfen. Der Australier, der zuvor eine Verwarnung für sein Lamentieren erhalten hatte, behauptete, die Zuschauerin habe ihn während des Spiels abgelenkt, weil sie mit ihm gesprochen habe. Tennis wurde aber auch noch gespielt: Beide brachten ihre Spiele durch – 4:4.

Dann breakte Djokovic zum 5:4. Kyrgios verlor sich derweil immer wieder in Diskussionen mit seiner Box. Offenbar war der Australier mit dem Coaching nicht einverstanden. Djokovic sicherte sich schließlich den dritten Satz mit 6:4.

Im vierten Durchgang blieb es ein enges Duell: Beide Kontrahenten behielten zunächst die Nerven und brachten ihre Spiele durch. Die Konsequenz: 2:2, 3:3, 4:4 und 5:5. Nach dem 6:6 ging es in den Tiebreak.Und nach exakt drei Stunden gab es beim Stand von 6:1 Matchbälle für den Djoker – zwei wehrte Kyrgios noch ab, der dritte brachte dem Serben dann den siebten Wimbledon-Triumph. (kos)

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