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Tennis-Wahnsinn bei Profi-TurnierAnfängerin vorgeführt – sie kennt nicht mal die Regeln

Hajar Abdelkader hat große Probleme beim Aufschlag und wirft den Ball viel zu seitlich.

Hajar Abdelkader trat trotz eines absoluten Anfängerinnen-Aufschlags bei einem ITF-Turnier an.

Einfach nur absurd! Bilder aus einem Livestream sorgen bei Tennis-Fans für eine Mischung aus Fassungslosigkeit und Belustigung. Gar nicht zum Lachen findet das Ganze der Weltverband ITF.

Was für eine irre Nummer in Nairobi! Ein Tennis-Match sorgt für Entsetzen und Spott. Bei einem ITF-Turnier in der Hauptstadt Kenias stand die Deutsche Lorena Schaedel der Ägypterin Hajar Abdelkader gegenüber und verpasste ihr eine deftige 6:0, 6:0-Klatsche. 

Das deutliche Resultat ist an sich zwar schon bemerkenswert, kommt aber im Tennis häufiger vor. Doch Bilder aus dem Livestream des Matches lassen die Tennis-Fans fassungslos zurück.

Ex-Profi Brad Gilbert ist geschockt

Denn Abdelkader spielte, als hätte sie noch nie zuvor einen Tennisschläger gesehen. Sage und schreibe 20 Doppelfehler unterliefen ihr, und ihre Aufschlag-Versuche waren ein einziges Desaster.

Die Situation wurde derart absurd, dass Kontrahentin Schaedel ihr sogar zeigen musste, auf welcher Seite des Courts sie sich positionieren muss. Abdelkader kannte offensichtlich noch nicht mal die Regeln! Das berichtet „Eurosport Deutschland“.

Da fragt man sich natürlich: Wie zur Hölle landet eine blutige Anfängerin bei einem professionellen Turnier? Schließlich spielt mit der Bulgarin Isabella Shinikova immerhin die Nummer 336 der Weltrangliste mit, die Turniersiegerin bekommt 35 Weltranglistenpunkte.

Die Erklärung ist genauso schräg: Für Abdelkader war es das Profi-Debüt, und sie kam durch eine Wildcard ins Hauptfeld. Eigentlich sollte diese an eine lokale Nachwuchshoffnung gehen, die aber im letzten Moment absprang. Abdelkader hat sich dann einfach beworben – und zack, war sie drin.

Und es kommt noch dicker: Auf Nachfrage teilte der ägyptische Tennis-Verband mit, dass Abdelkader bei ihm gar nicht registriert ist und auch nicht im offiziellen Spielerinnen-Verzeichnis auftaucht. Eine absolute Unbekannte!

„Wow, das ist schockierend“, schrieb der frühere Tennis-Profi und heutige Trainer und TV-Experte Brad Gilbert bei X angesichts der Bilder. Der langjährige Coach von Andre Agassi schrieb das legendäre Buch „Winning Ugly“, vom Gewinnen konnte bei Abdelkader aber keine Rede sein. „Die andere sollte sofort zurücktreten, weil sie drei Punkte gegen sie verloren hat“, lästerte ein User. „Das ist auf so vielen Ebenen peinlich. Warum tut sie sich selbst so etwas an?“, fragte sich ein weiterer X-Nutzer.

Die peinliche Vorstellung dauerte zwar nur 37 Minuten, aber für die Ägypterin hat sich die Reise trotzdem gelohnt. Sie strich ein Startgeld von 297 Euro ein. Gleichzeitig wurde sie aber auch zur fragwürdigen Berühmtheit im Netz.

Das wiederum fand der Weltverband ITF wohl so gar nicht lustig, wie ein Statement des kenianischen Tennis-Verbandes erahnen lässt. „Rückblickend erkennt Tennis Kenya an, dass diese Wildcard nicht hätte vergeben werden dürfen“, hieß es darin. Der Verband gab an, aus dieser Erfahrung die entsprechenden Schlüsse zu ziehen und sicherzustellen, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt.

Abdelkader habe angegeben, dass sie über die nötige Spiel-Erfahrung für ein solches Turnier verfüge, auf dieser Grundlage sei ihr die Wildcard zugesichert worden, hieß es weiter. Zudem stellt der Verband klar: „Es handelt sich hier um einen jungen Menschen und angesichts der medialen Aufmerksamkeit, die das Match erhalten hat, ist es für ITF und Tennis Kenya wichtig, sicherzustellen, dass es beiden Spielerinnen gut geht. Die Verbände haben die Spielerinnen kontaktiert und ihre Unterstützung angeboten.“

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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