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„Enttäuschung war groß“ Deutsche French-Open-Sieger mit weitreichender Entscheidung

Das Ende einer deutschen Erfolgsstory: Die beiden Tennisspieler Kevin Krawietz und Andreas Mies gehen getrennte Wege.

Kevin Krawietz steckt die schwierige Trennung noch in den Knochen. „Es war wie Schluss machen, logischerweise und kein schönes Gefühl“, sagte der 30 Jahre alte Coburger zu dem Moment im September 2022 in Tel Aviv, als er seinem langjährigen Partner Andreas Mies (32) reinen Wein einschenkte.

Die „KraMies“ wird es ab 2023 nicht mehr geben. Die zweimaligen French-Open-Sieger gehen ab sofort mit neuen Mitspielern auf Titeljagd.

Tennis: Krawietz und Mies bilden kein Doppel mehr

„Ich habe bei ihm gesehen, dass die Enttäuschung groß war“, fügte Krawietz an, der sich am Dienstag (8. November 2022) in einer Online-Pressekonferenz zu den Beweggründen seiner Neuorientierung äußerte: „Er hat es professionell aufgenommen und wir sind absolut im Guten auseinandergegangen.“

Alles zum Thema Trennung

Es sei ein „längerer Prozess und ein längeres Überlegen“ gewesen, die Entscheidung „extrem schwer“. Er habe jedoch das Gefühl bekommen, einen neuen Impuls zu brauchen, sagte Krawietz, er freue sich auf die Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Tim Pütz.

Auch der Kölner Mies betonte, ein „Tapetenwechsel“ sei „ganz gut“ nach vier Jahren. Er habe „auch mal Zweifel“ gehabt. „Speziell nach dem Zweitrunden-Aus in diesem Jahr bei den US Open habe ich nachgedacht, es mit Kevin zu beenden“, sagte Mies, der künftig mit dem einstigen Australian-Open-Sieger John Peers spielt: „Ich habe mich dann bewusst dagegen entschieden und wollte 2023 nochmal neu mit ihm angreifen. Kevin hat mir in Tel Aviv mehr oder weniger die Entscheidung abgenommen. Wir sind beide fein damit.“

Zuvor hatte sich Mies ausführlich bedankt bei Krawietz. Er betonte die „innige Freundschaft“ und postete in den sozialen Netzwerken ein Video mit Erinnerungen an besondere Momente der Partnerschaft, die 2017 auf der kleinen Challenger-Bühne begann und in den French-Open-Siegen 2019 und 2020 gipfelte.

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„Geile Scheiße, ist das krank“, entfuhr es Mies vor drei Jahren auf der Roten Asche von Roland Garros, als der erste Grand-Slam-Erfolg eines deutschen Doppels seit Gottfried von Cramm/Henner Henke 1937 perfekt war. Momente, die bleiben.

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Und vielleicht kommt es ja eines Tages auch nochmal zu einem Comeback der „KraMies“, die künftig Konkurrenten auf der Tour sind. „Die Tür, dass wir nochmal zusammenspielen, ist aber auch nicht zu“, sagte Mies: „Die ist weiterhin offen, aktuell ist die Trennung aber der richtige Schritt.“

Der Halbfinal-Auftritt am Samstag (12. November) beim Masters in Paris-Bercy wird nun zumindest vorerst der letzte gemeinsame Auftritt des prominenten Topdoppels gewesen sein. Wie Mies mit dem „kompletten Doppelspieler“ Peers sieht auch Krawietz für sich eine erfolgversprechende Perspektive an der Seite des 34 Jahre alten Pütz. „Ich glaube, dass wir Grand Slams gewinnen können, klar“, sagte Krawietz, die Chemie stimmt: „Grundsätzlich glaube ich auf jeden Fall daran, dass wir eines der besten Teams werden können.“ (sid)

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