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Ärger im Tennis-ZirkusProfi meckert: „Es sind tatsächlich die Spielerfrauen“

Krach ums Geld! Die Partnerinnen der Tennis-Asse machen jetzt ordentlich Kasse. Eine Profi-Spielerin prangert das an.

Ewig lief die Debatte, dass Frauen im Tennis weniger verdienen als Männer. Bei den wichtigen Wettbewerben ist das aber Geschichte, denn die Prämien sind jetzt gleich.

Doch nun mischt eine völlig neue Gruppe die Szene auf: die Partnerinnen der Spieler, die sogenannten TWAGs (Abkürzung für: Tennis Wives and Girlfriends)! Diese Damen mausern sich zu super-einflussreichen Social-Media-Stars und sind für Werbekunden ein echter Volltreffer.

Daria Saville beschwert sich über Tennis-Spielerfrauen

Jetzt läutet eine Profi-Spielerin die Alarmglocken! Die Australierin Daria Saville (31), die einst auf Platz 20 der Weltrangliste stand (aktuell Platz 198), beschwert sich bitterlich, dass die weiblichen Profis bei Werbe-Gagen zunehmend das Nachsehen haben.

Ihre klare Anschuldigung: Die Social-Media-Stars an der Seite der männlichen Top-Spieler klauen ihnen die Aufträge. Saville sagt wörtlich: „Tennisspielerinnen bekommen nicht diese Werbe-Deals. Es sind tatsächlich die Spielerfrauen, die dem ästhetischen Bild eher entsprechen als wir verschwitzten Tennisspielerinnen.“ Das berichtet „Bild“.

Ganz vorne wirbelt Morgan Riddle (28), die Partnerin des Weltranglisten-Neunten Taylor Fritz (28), die Branche durcheinander. Ihr vermutetes Einkommen allein für Januar: krasse 290.000 Euro!

Zum Vergleich: Das Erreichen des Achtelfinals bei den Australian Open bringt „lediglich“ 277.000 Euro ein. Für viele ist Fritz inzwischen nur noch der Tennis-Profi an der Seite einer weltberühmten Fashion-Influencerin, die sogar schon das Vogue-Cover zierte.

Im Podcast „The Squeeze“ plauderte Riddle sogar aus, dass bei ihnen ein interner Wettbewerb herrsche: „Es ist fast schon ein Wettstreit zwischen uns bei Grand-Slam- und anderen Turnieren, wer während des Turniers mehr Geld verdient. Ich denke mir dann: Okay, du musst erst mal das Achtelfinale überstehen, sonst verdiene ich mehr als du.“

Von Eifersucht bei Fritz aber anscheinend keine Spur. Riddle berichtet, er habe sie immer gepusht und so wurden sie zu einem „Doppelverdiener-Haushalt“.

Saville ist weiterhin frustriert und grübelt über die Ursachen: „Liegt es vielleicht daran, dass sich das Publikum eher mit den TWAGs als mit den Sportlerinnen identifizieren kann?“ Sie hat es selbst ausprobiert: Ein Clip, in dem sie sich herausgeputzt hatte, um ihrem Mann beim Spiel zuzuschauen, fand viel mehr Anklang als ihre anderen Videos, die ihr Leben als Tennis-Profi zeigten. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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