Trauer um NFL-StarSuper-Bowl-Sieger Russ Francis bei Flugzeugabsturz gestorben

Russ Francis lächelt bei einer Pressekonferenz.

Russ Francis am 11. Februar 1980 bei einer Pressekonferenz. Der ehemalige NFL-Star ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.

Der ehemalige Football-Star Russ Francis ist tot. An der Seite von Quarterback-Legende Joe Montana gewann er 1985 den Super Bowl.

Der frühere Super-Bowl-Champion Russ Francis ist bei einem Flugzeugabsturz gestorben. Das bestätigte die Polizei laut der Nachrichtenagentur AP.

Der 70 Jahre alte Russ, der für die New England Patriots sowie San Francisco 49ers spielte und zu seiner Zeit einer der besten Tight Ends der NFL war, war am Sonntag mit einem weiteren Mann mit einem Kleinflugzeug vom Flughafen Lake Placid abgeflogen.

Flugzeug mit Russ Francis an Bord stürzt kurz nach dem Start ab

Doch kurz nach dem Start geriet die Maschine in Schwierigkeiten und stürzte nach Angaben der New York State Police nahe des Flughafens in eine Böschung. Ob Francis, seit fast 50 Jahren Pilot, die Cessna steuerte, ist noch unklar. Auch der Mitinsasse starb. Die Untersuchungen zur Unfallursache laufen.

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Francis, der drei Pro-Bowl- und zwei All-Pro-Berufungen in seiner Karriere hatte, spielte zwischen 1975 und 1980 bei den Patriots. Danach wechselte er nach San Francisco, wo er an der Seite der Quarterback-Ikone Joe Montana (67) spielte und 1985 den Super Bowl gewann. Mit fünf Catches für 60 Yards hatte Francis entscheidenden Anteil am Triumph gegen die Miami Dolphins.

Insgesamt war Francis 13 Spielzeiten in der NFL aktiv und kam in seiner Karriere auf 40 Touchdowns und 5262 Receiving Yards Raumgewinn. Nach seiner Football-Karriere war er kurzzeitig Wrestler, moderierte zudem seine eigene Radioshow.

„Russ war während seiner gesamten Spielerkarriere ein Fan-Liebling. Er war ein dynamischer Spieler auf dem Feld, der eine noch größere Persönlichkeit außerhalb des Platzes hatte“, sagte Patriots-Besitzer Robert Kraft (82) in einer Erklärung. Auch die 49ers zeigten sich bestürzt und kondolierten der Familie von Russ. (dpa)