Entschuldigung bei Stoch „War nie unsere Absicht, die polnische Nation zu verhöhnen“

KamilStoch9.1.

Skispringer Kamil Stoch (Polen) siegte am 9. Januar 2021 beim Weltcup-Springen in Titisee-Neustadt.

Titisee-Neustadt – Das war mehr als unangenehm. Die Organisatoren des Skisprung-Weltcups in Titisee-Neustadt haben sich nach einer Hymnen-Panne beim polnischen Sieger Kamil Stoch (33) entschuldigt.

„Es war nie unsere Absicht, das polnische Team oder die polnische Nation zu verhöhnen beziehungsweise zu verletzen“, schrieb das Organisationskomitee am Sonntag bei Facebook.

Skispringen: Kamil Stoch siegt in Titisee-Neustadt, Panne bei Hymne

Vierschanzentournee-Sieger Kamil Stoch hatte am Samstag vor Halvor Egner Granerud aus Norwegen und Piotr Zyla aus Polen das Einzel im Schwarzwald für sich entschieden und damit seinen dritten Erfolg im Weltcup in Serie gefeiert.

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Bei Stochs Siegerehrung lief an der Hochfirstschanze aber nicht alles so glatt wie zuvor bei seinen Sprüngen. Denn: Als der polnische Top-Springer und seine Kontrahenten aufs Podium stiegen und die Hymne erklingen sollte, passierte: nichts. Minutenlange Stille, die Athleten blickten sich verwundert an. Schließlich setzte die Stadion-Musik ein, die Springer verließen das Podium.

Man bedauere, „dass gestern bei der Siegerehrung unsere Technik versagt hat und wir Kamils Sieg nicht mit der Nationalhymne ehren konnten“, hieß es in der Nachricht weiter.

Das Organisationskomitee entschuldigte sich „in aller Form“ bei Stoch, seinem Team, dem Verband, den Fans und sogar „bei der polnischen Nation“. (dpa)

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