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Heim-EMNationalteam verliert mit Sohn von Johannes B. Kerner auch kleines Finale

Nik Kerner (2.v.r.) wird nach einem Treffer von einem Mitspieler umarmt.

Nik Kerner (2.v.r.) beim Spiel der deutschen Hockey-Herren gegen Spanien. 

Die deutschen Hallenhockey-Herren haben die angepeilte Titelverteidigung bei der Heim-EM in Heidelberg verpasst. Auch mit einer Medaille wird es nichts.

Die deutschen Hockey-Herren haben die Hallen-EM in Heidelberg als Vierter beendet.

Der entthronte Titelverteidiger verlor am Sonntag (11. Januar 2025) im Spiel um Platz drei mit 5:6 (4:4) gegen Spanien. Den Siegtreffer erzielte Pablo Roman fünf Sekunden vor Schluss.

Kapitän Anton Boeckel: „Das war unser schwächstes Turnierspiel“

Zuvor hatte der Krefelder Sten Brandenstein (29. Minute) den Weltmeister am Ende des dritten Viertels erstmals in Führung gebracht, doch Spanien glich per Siebenmeter durch Ignacio Abajo (36.) zum 5:5 aus. „Das war unser schwächstes Turnierspiel“, sagte Kapitän Anton Boeckel bei MagentaSport.

In der ersten Halbzeit hatten Nik Kerner (8.) per Siebenmeter und Brandenstein (15.) einen frühen 0:2-Rückstand ausgeglichen, ehe Vincent Scholz (19.) und erneut Brandenstein (20.) mit einem Doppelschlag für den 4:4-Pausenstand sorgten.

„Wir haben defensiv nicht so gut gearbeitet wie bisher im Turnier und hatten dann kein Selbstvertrauen in den Offensiv-Aktionen“, räumte Boeckel ein.

Im Halbfinale am Samstagabend hatte Titelverteidiger Deutschland überraschend mit 3:4 (0:1) gegen Polen verloren. Zuvor hatten die Gastgeber ihre Vorrundengruppe B noch mit vier Siegen aus vier Spielen als Spitzenreiter beendet. (dpa)