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Schreckmoment bei GeneralprobeMicks erster Mauer-Kuss im IndyCar-Oval

Aktualisiert

Beim Test in Phoenix erlebt Schumacher einen Schreckmoment. Am Wochenende ist der Saisonstart in St. Petersburg.

Die Formel 1 steht nach dem Bahrain-Abschlusstest in den Startlöchern für den WM-Auftakt in Melbourne (8. März 2026). Schon am kommenden Wochenende wird es ernst für Mick Schumacher (26).

Der von der Langstrecken-WM in die IndyCar-Serie gewechselte Ex-Formel-1-Fahrer gibt sein Debüt beim Grand Prix of St. Petersburg in Florida. Bei der Generalprobe gab es für Mick auch einen Schreckmoment.

„Zu gefährlich“: Ralf Schumacher riet Mick von IndyCar ab

Showdown auf dem Phoenix Raceway: Nach seinem Einzeltest im Honda des Teams Rahal Letterman Lanigan auf dem Homestead-Oval war der Test in Arizona das erste Mal, dass er die Strecke mit seinen Rivalen teilte.

Beim offiziellen Test auf dem eine Meile langen Oval (1,6 km, Durchschnittstempo 305 km/h) spulte Schumacher insgesamt 222 Runden ab. Damit belegte er in der Statistik der Kilometerfresser den fünften Platz.

In der kombinierten Zeitenliste landete er mit einer Bestzeit von 21,0408 Sekunden nur auf dem 18. Gesamtrang. Doch für Mick galt es zunächst, sich an das Oval-Fahren zu gewöhnen.

Onkel Ralf Schumacher (50) hatte ihm ja nach seinen zwei Mauercrashs bei den Formel-1-Rennen in Indianapolis von der IndyCar-Serie abgeraten („zu gefährlich“). Und auch sein Neffe lernte die Grenzbereiche kennen.

Mick Schumacher beim IndyCar-Test auf dem Phoenix Raceway

Copyright: RLL

Mick Schumacher beim IndyCar-Test auf dem Phoenix Raceway

Als er schnell auf ein anderes Auto auflief, versuchte Mick Schumacher, durch das Ausnutzen der überhöhten Kurve Geschwindigkeit abzubauen. Dabei geriet er allerdings von der Ideallinie ab auf den schmutzigen Teil der Strecke und erlebte fast den ersten Mauer-Kuss.

Mick nach der Schrecksekunde: „Hier ist es einfach sehr kurz. Die Runde ist schnell vorbei. Es sind Kurven mit hohen G-Kräften, die sehr interessant zu fahren sind.“ Und er erklärte: „Mich interessiert vor allem zu sehen, wie die anderen Jungs es machen. Ihnen auf der Strecke zuzusehen und zu beobachten, wie sie einige dieser Kurven angehen, ist beeindruckend. Hoffentlich werden wir bis zum Rennwochenende auf diesem Niveau sein.“

Mick geht auch im IndyCar mit der Nummer 47 an den Start, die er zu Ehren seines Vaters Michael Schumacher (57) gewählt hat.

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