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Statement gegen Ukraine-Krieg Vettel muss Detail am Helm ändern – Verband drohte mit Strafe

Sebastian Vettel trägt seinen Friedens-Helm in Bahrain.

Sebastian Vettel fährt bei den Tests in Bahrain am 11. März 2022 mit einem speziellen Friedens-Design auf dem Helm.

Mit einer Ukraine-Flagge auf seinem Helm wollte Sebastian Vettel ein Statement gegen den Krieg setzen. Dabei unterlief den Designern jedoch ein kleiner Fehler. Dem Ex-Weltmeister drohte sogar eine Strafe.

Sebastian Vettel (34) wollte eigentlich nur ein Statement für Frieden in Zeiten des russischen Angriffskriegs setzen – und sah sich plötzlich selbst Kritik ausgesetzt.

Bei den Testfahrten der Formel 1 in Bahrain trägt der Aston-Martin-Pilot einen Helm mit der ukrainischen Flagge, dazu ist eine Friedens-Taube und das „Peace-Zeichen“ zu sehen, auch der Schriftzug „Kein Krieg“ sowie der Text von John Lennons Lied „Imagine“.

Am unteren Rand sind allerdings auch unzählige Flaggen im Miniaturformat als Wunschsignal für den Weltfrieden abgebildet, bis Freitag (11. März 2022) waren darunter auch die Farben Nordzyperns. Von der internationalen Staatengemeinschaft – mit Ausnahme der Türkei – wird dieses Territorium nicht als Staat anerkannt, rechtlich gehört das besetzte Gebiet zur Republik Zypern.

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„Ich habe mir nicht alle Flaggen angeschaut“, räumte Sebastian Vettel am Samstag ein, „den betreffenden Sticker habe ich jetzt abgenommen.“ Auch der Helmdesigner entschuldigte sich: „Wir haben eine Grafikvorlage von einer Stock-Plattform verwendet und wir bitten um Verzeihung, nicht alle Flaggen gründlich auf ihre politische Geschichte geprüft zu haben.“

Die Firma schrieb bei Twitter, dass sie es bedauere, „falls manche Fahnen gefehlt haben, andere nicht da hätten sein sollen oder was immer aufgrund unterschiedlicher Meinungen daran falsch war“. JMD äußerte die Hoffnung, dass trotzdem die eigentliche Message angekommen ist, „ein weltweiter, gemeinsamer Standpunkt gegen den Krieg und dass wir zusammenstehen sollten“.

Der Motorsportverband Zyperns hatte sich offiziell beim Formel-1-Weltverband FIA beschwert und eine Strafe für Vettel und Aston Martin gefordert. Der Verband nannte den Aufdruck der Flagge „unakzeptabel“ und verlangte nicht nur die „unverzügliche“ Entfernung, sondern auch „eine Strafe für Fahrer und Team“.

Sebastian Vettel: Will Botschaft gegen den Krieg senden

„Eigentlich“, so Vettel, wolle er mit dem Helm die Botschaft senden, „dass die Welt vereint gegen den Krieg steht. Wir sind in Zeiten des Friedens aufgewachsen, wir sind ihn gewohnt, und jetzt ist es wie ein Albtraum, aus dem wir nicht aufwachen.“ (sid)

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