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Formel 1 Vettels Abschiedstournee: Letzter Triumph oder nur noch Tragik?

Sebastian Vettel spricht auf der Pressekonferenz vor dem Rennen der Formel 1 in Belgien

Sebastian Vettel, hier am 25. August 2022 auf der Pressekonferenz zum Rennen der Formel 1 in Belgien, startet in seine Abschiedstournee in der Formel 1.

Sebastian Vettel schleppt sich dem Ende seiner letzten Saison in der Formel 1 entgegen. Um Siege fährt der Vierfach-Weltmeister schon länger nicht mehr mit, auf Erfolgserlebnisse hofft er aber weiter.

Beim Vorspiel zum Belgien-GP (Sonntag, 28. August 2022, 15 Uhr, Sky) war Sebastian Vettel (35) noch einmal der umjubelte Publikumsliebling. Der Frankfurt-Fan steuerte beim Champions-for-Charity-Benefizspiel für Michael Schumacher (53) in „seinem“ Heimstadion zwei Tore zum 11:10-Sieg über die Allstars von Dirk Nowitzki (44) bei.

Doch auf den neun Stationen seiner Abschiedstournee aus der Formel 1 dürften die Glücksmomente für ihn weniger werden. Ein letzter Triumph oder Tragik in Serie – das ist die Frage für den Vierfach-Weltmeister, der vor der Sommerpause seine Nichtverlängerung bei Aston Martin und sein Karriereende angekündigt hatte.

Formel 1: Sebastian Vettels Abschiedstournee beginnt

„Ich freue mich auf das Rennen auf dieser tollen Strecke, der zweitbesten nach Suzuka. Wir werden aber keine Siegkandidaten sein“, sagt Sebastian Vettel. Aber er hofft, zumindest noch ein Highlight setzen zu können: „Vielleicht ein glückliches Podium.“ Ein 54. Grand-Prix-Sieg wird ihm in seiner grünen Gurke eher nicht vergönnt sein.

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Sein letzter Sieg ist schon drei Jahre her (Singapur 2019 im Ferrari), sein letztes Podium war im Juni 2021 (Zweiter in Baku im Aston Martin). Aktuell ist Vettel mit 16 Punkten nur WM-14. – so schlecht war er in seiner Karriere noch nie.

Sogar der von McLaren zum Saisonende aussortierte Daniel Ricciardo (33) hat mehr Punkte (19), der von Haas-Teamchef Günther Steiner (57) hart kritisierte Mick Schumacher (23) liegt knapp dahinter (12). Aston Martin ist nur Vorletzter vor Williams. Und Vettels Auto wird nicht besser, sondern im Vergleich zur Konkurrenz noch schlechter.

Formel 1: Sebastian Vettel bei Aston Martin nicht konkurrenzfähig

Teambesitzer Lawrence Stroll (63) verfügte bereits, dass kein Geld mehr ins aktuelle Formel-1-Auto gesteckt, sondern in den 2023er-Boliden für Sohn Lance Stroll (23) und Vettels Nachfolger Fernando Alonso (41) investiert werden soll. Performance-Direktor Tom McCullough (46) bestätigt: „Die Entwicklung des Autos für 2023 läuft bei uns jetzt.“

Das ganze Aston-Martin-Projekt ist dumm gelaufen für Vettel. Blamagen in Serie statt Anknüpfen an alte Glanzzeiten – da stellt nicht nur Ex-Weltmeister Mika Häkkinen (53) die Frage nach der Motivation: „Ich frage mich, ob seine Rücktrittsankündigung Auswirkungen auf den Rest der Saison hat. 2001 entschied ich mich, schon während des Monaco-GP aufzuhören. Dies machte es sehr schwierig, meine ganze Konzentration zu bündeln und in den letzten Rennen den maximalen Schub zu erreichen.“

Vettel selbst gibt zu, dass er das Karriereende und die Freizeit mit seiner Familie herbeisehnt, verspricht aber: „Ich werde das Ding so motiviert wie immer zu Ende bringen.“ Und seinen Fans gibt er noch einen Tipp für seine Abschiedstour: „Geht’s raus und unterstützt Mick. Er braucht es!“

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