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Weinte um zwei ToteVettels Schwiegervater starb 2018, sein Heppenheimer Fanclub-Gründer vor Kurzem

Sebastian Vettel umarmt seinen Vater Norbert.

Sebastian Vettel umarmt seinen Vater Norbert nach seinem letzten Karriererennen am 20. November 2022.

Sebastian Vettel beendete am Sonntag seine Karriere in der Formel 1. Nach dem Rennen in Abu Dhabi gedachte er auch zwei treuen Weggefährten.

von Oliver Reuter (reu)

Als Sebastian Vettel (35) nach seinem letzten Rennen Vater Norbert (63) umarmte, kamen ihm die Tränen. Nicht nur aus Dankbarkeit, durch dessen Förderung diese Karriere überhaupt gestartet zu haben, sondern auch aus Demut.

Denn Vettel gedachte in diesen Momenten auch zwei Toten: seinem 2018 einer Hirntumor-Erkrankung erlegenen Schwiegervater Norbert Sprater und dem jüngst am vergangenen Samstag (19. November 2022) verstorbenen Heppenheimer Fanclub-Gründer Axel Möller.

Sebastian Vettel: „Ich wollte weniger Teil des Problems sein“

Vettel öffnet seine Seele: „Ich habe mich zusammen mit meiner Frau dafür entschieden, Vater zu werden. Mit 26 Jahren wurde meine erste Tochter geboren und ein Jahr darauf unsere zweite Tochter. Danach wurde bei meinem Schwiegervater Krebs diagnostiziert und er starb anderthalb Jahre später. Ich wurde mit der Zukunft konfrontiert – zum ersten Mal meine Kinder in den Armen haltend und gleichzeitig mit dem Tod konfrontiert. Das hat mich dazu gebracht, über mein Leben und die Zukunft nachzudenken, die vor mir liegt und die Welt, in der wir leben.“

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Bei dem früheren „Petrol Head“ setzte ein Umdenken ein: „Meine Position war einzigartig, und als mir klar wurde, dass ich wirklich darüber nachdenke, wie ich die Stimme nutzen könnte, muss ich versuchen, die Dinge anzusprechen, die für uns alle wichtig sind. Wenn ich auf unsere Welt, unser Klima, ich denken, dass sich unsere Welt schnell verändert und dass wir alle überlegen müssen, was wir tun können.“

Auch das habe zu seiner Rücktrittsentscheidung beigetragen: „Ich wollte weniger Teil des Problems und mehr Teil der Lösung sein. Aus Zeitgründen und Komfort habe ich mir das Reisen angewöhnt mit Privatjets um die Welt, also habe ich damit komplett aufgehört und mich gut dabei gefühlt.“ Seitdem engagiert sich Vettel für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.