Netflix-Doku Red Bull-Chef pestet gegen Hamilton: „Wünschte, er hätte seine Fresse gehalten“

Lewis Hamilton und Toto Wolff feiern den WM-Titel 2020.

Lewis Hamilton feiert am 15. November 2020 beim GP in der Türkei seinen siebten WM-Titel mit Mercedes-Sportchef Toto Wolff.

Der Kampf um den nächsten Formel 1-Titel startet erst in der nächsten Woche. Doch alte Aufnahmen sorgen schon wieder für Zunder zwischen Mercedes und Red Bull. In der Netflix-Doku „Drive to survive“ pestet Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegen Lewis Hamilton.

Die Rivalität zwischen Red Bull und Mercedes in der Formel 1 gleitet zunehmend ins Persönliche ab. Und das nicht erst seit den skandalösen Vorfällen beim WM-Finale 2021 in Abu Dhabi, in dem eine umstrittene Entscheidung der Rennleitung Max Verstappen (24) vor Lewis Hamilton (37) zum WM-Titel verhalf.

Schon 2020 war der Hass zwischen den beiden Boxenställen spürbar und wurde auch in der Netflix-Doku „Drive to survive“ seh- und hörbar. Da sagte Formel 1-Rekordchampion Lewis Hamilton nämlich, mit der WM-Trophäe in der Hand: „Es fühlt sich an, als hätte ich gerade angefangen.“

Christian Horner pestet gegen Lewis Hamilton

Das war dann zu viel für Red Bull-Teamchef Christian Horner (48). Mit Blick auf Hamilton im Fernseher fluchte er: „Ich wünschte, er hätte die Fresse gehalten!“ Und dann zischte er hinterher: „Wie oft müssen wir noch hier sitzen und uns die Scheiße noch anhören?“

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Die Fans des Briten waren entsetzt. „Was hat Horner nur gegen Hamilton?“, fragte einer. „Das ist mehr als Hass“, kommentierte ein Zweiter: „Das sagt alles über Horner aus.“

Christian Horner reagiert auf den Sieg von Lewis Hamilton.

Red-Bull-Chef Christian Horner schimpft über Lewis Hamilton.

Red Bull jagt Mercedes den WM-Titel ab

Allerdings muss man auch sagen: Mit der Wut im Bauch leistete der Red Bull-Rennstall in der vergangenen Saison Mercedes lange Paroli, lieferte eine Klasseleistung ab, hätte aber im letzten Rennen um ein Haar doch wieder in die Röhre geschaut.

Doch mit der Entscheidung vom inzwischen geschassten Rennleiter Marco Masi gelang Red Bull der ersehnte Titelgewinn von Verstappen und sorgte so dafür, dass Hamilton nicht seinen angepeilten achten WM-Titel und damit den alleinigen Weltmeisterrekord vor Michael Schumacher einfahren konnte.

Am Sonntag in einer Woche (20. März 2022) geht das Duell in die nächste Runde. Start ist im Scheichtum Bahrain (16 Uhr, live auf Sky). Freunde werden die Bosse von Mercedes und Red Bull aber wohl nicht mehr.

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