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Eine Woche vor Formel-1-StartNeuer Ferrari-Teamchef rasiert Taktik-Trottel

Ferrari will in der neuen Formel-1-Saison angreifen, mit dem SF-23.

Der neue Ferrari für die Formel 1 am 14. Februar 2023 mit Carlos Sainz, Frederic Vasseur und Charles Leclerc.

Knall bei Ferrari kurz vor dem WM-Start: Nachdem es in der vergangenen Saison einige Pannen gegeben hatte, folgen nun personelle Konsequenzen.

von Oliver Reuter (reu)

Eine Woche vor dem WM-Start (Sonntag, 5. März 2023, in Bahrain) greift der neue Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur (54) zur Sense und rasiert einen der Hauptverantwortlichen für das Schluderia-Chaos der vergangenen Jahre: Chefstratege Iñaki Rueda (44).

Der Spanier wurde wegen seiner zahlreichen Taktik-Pannen, die Charles Leclerc (25) seine Chancen auf ein WM-Duell mit Max Verstappen (25) kosteten, auf einen Posten in die Fabrik verbannt.

Ferrari: Chefstratege Rueda vor Formel-1-Start rasiert

Mit dieser Sense schärft Vasseur als Nachfolger des chaotischen Mattia Binotto (53) sein Profil als knallharter Macher. Als neuen Chefstrategen berief er Ravin Jain (28), der bisher als Rennstrategie-Ingenieur in Maranello tätig war.

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Der Inder ist Absolvent der Universität Oxford mit einem erstklassigen Abschluss in Physik und einem ausgezeichneten Master-Abschluss in mathematischer und theoretischer Physik.

Kluge Entscheidungen am Kommandostand sind aber ohne ein schnelles Auto wertlos, aber auch mit seiner neuen roten Göttin scheint Ferrari auf dem Weg zurück an die Spitze zu sein. Carlos Sainz (28) war im Bahrain-Test deutlich schneller als Weltmeister Verstappen.

Lewis Hamilton (38) war in seinem neuen Mercedes W14 anderthalb Sekunden langsamer. Hinter Sainz landeten Logan Sargeant (Williams/+0,063) und Ex-Weltmeister Fernando Alonso (Aston Martin/+0,483) auf den Plätzen zwei und drei.

Nico Hülkenberg (Emmerich/Haas) und Verstappen (Niederlande) sollten erst nach der Mittagspause am Freitag, 24. Februar, in ihre Autos steigen.

Noch bis Samstag (25. März 2023) testen die Rennställe vor der Rekordsaison mit 23 Grands Prix auf dem Wüstenkurs ihre neuen Autos. Die Zeiten lassen allerdings nur bedingt Rückschlüsse zu, weil niemand genau weiß, welche Programme die Konkurrenten abspulen. Die Saison beginnt nächste Woche ebenfalls in Bahrain (5. März 2023).