Verstappen will Titel-Hattrick Aber Red-Bull-Boss warnt: „Ferrari hat den stärkeren Motor“

Max Verstappen aus den Niederlanden vom Team Oracle Red Bull in der Boxengasse.

Max Verstappen am 23. Februar 2023 in seinem Red-Bull-Boliden bei den Formel-1-Tests in Bahrain.

Die Testtage sind abgeschlossen, die neue Formel-1-Saison steht vor der Tür. Während Max Verstappen den Titel-Hattrick ansteuert, warnt Red-Bull-Boss Helmut Marko.

Weltmeister Max Verstappen (25) will in der am Sonntag (5. März 2023) in Bahrain beginnenden Saison seinen Titel-Hattrick eintüten – und hat dafür offensichtlich auch mit dem neuen Red-Bull-Honda RB19 ein siegfähiges Auto.

„Es ist großartig, den Wagen auf der Strecke zu sehen und wie er sich verhält“, schwärmte Verstappen, der wie viele andere Piloten vor Ort bleiben will. „Wir werden sehen, wie schnell wir nächste Woche sind, aber ich bin da positiv gestimmt. Unser Ziel kann natürlich nur der Titel sein.“

Ferrari nicht durch Red-Bull-Bestzeit beunruhigt

Nach seiner Bestzeit am ersten und zweitschnellsten Runde am zweiten Tag überließ der „fliegende Holländer“ seinem Edelhelfer Sergio Perez (33) das Auto, das der Mexikaner zur Bestzeit von 1:30,305 Minuten trieb – deutlich schneller als der Zweite Lewis Hamilton (38) im Mercedes (1:30,664) und auch schneller als die Pole-Position-Runde von Charles Leclerc (24) im Vorjahr (1:30,558).

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Die Red-Bull-Bestzeit beunruhigt Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur (54) allerdings nicht: „Insgesamt sieht unser Auto leistungsmäßig in Ordnung aus. Ich weiß nicht mehr, wer letztes Jahr in Bahrain beim Test die schnellste Rundenzeit gefahren ist (Verstappen, d.Red.). Aber er stand nicht auf der Pole-Position für das Rennen.“

Stimmt: Denn da stand Leclerc und der Monegasse gewann auch das Rennen, in dem Verstappen und Perez in der Schlussphase mit Defekten ausfielen.

Doch in der Hinsicht macht sich Red-Bull-Sportchef Helmut Marko (79) keine Sorgen: „Es hat sich gezeigt, dass wir zuverlässig sind, dass wir schnell und vorne dabei sind. Unsere Fahrer hatten eigentlich nur ein einziges Problem. Und das war nicht gravierend.“ Allerdings hat er Ferrari im Titelkampf eher auf dem Zettel als Mercedes: „Ferrari hat einen stärkeren Motor und ein gutes Auto.“

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