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Mercedes-Wechsel nach üblem Crash geplatzt? Verstappen: „Wolff braucht nicht mehr anzurufen“

Toto Wolff (r.) mit Max (M.) und Jos Verstappen im Fahrerlager von Abu Dhabi im Jahr 2014.

Toto Wolff (r., hier am 24. November 2014) hat Max Verstappen (M.) seit Jahren im Auge.

Nach dem Crash zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton ist die Stimmung noch immer äußerst angespannt.

Silverstone. Im Lager Max Verstappens (23) war der Ärger über Lewis Hamilton  (36) und Mercedes auch am Tag nach dem Crash von Silverstone noch nicht verraucht.

Jos Verstappen (49), Vater des WM-Spitzenreiters, stieß sich im Gespräch mit der „tz“ und dem „Münchner Merkur“ vor allem am Verhalten von Mercedes-Sportchef Toto Wolff (49). „Wir hatten seit Jahren einen guten Kontakt, er rief immer wieder an und schmierte uns Honig ums Maul. Ich glaube, jeder weiß, warum“, sagte Verstappen senior mit Blick auf die früheren Bemühungen von Mercedes um die Dienste des talentierten Niederländers: „Gestern meldete er sich nicht. Das zeigt, welchen Charakter er hat. Er braucht jetzt nicht mehr anzurufen.“

Jos Verstappen von Toto Wolff schwer enttäuscht

Wie sein Sohn ärgerte sich auch Jos Verstappen über die Feierlichkeiten nach Hamiltons Heimerfolg, während der Red-Bull-Pilot noch medizinisch untersucht wurde: „Man feiert nicht seinen Sieg derart euphorisch, wenn der Kollege noch im Krankenhaus ist.“

Nach einer Kollision der beiden Titelrivalen in der ersten Runde war Verstappen schwer in die Streckenbegrenzung gekracht. Bis 22 Uhr am Sonntagabend wurde er in einer Klinik in Coventry durchgecheckt, dann folgte die Entwarnung. „Max geht es so weit gut, er ist okay“, sagte Jos Verstappen. Sein Sohn fühle sich wie ein Boxer, der schwer k.o. gegangen sei: „Max blieb die Luft weg. Deshalb wollte er am Anfang nichts sagen, um erst mal wieder zu Atem zu kommen.“ (sid)