Hollywood-Legende ist tot „Goodfellas“-Star überraschend gestorben

Handball-Familie trauert Er machte Gummersbach zweimal zum Meister: Petre Ivanescu (†85) verstorben

Trainer Petre Ivanescu (Gummersbach) gibt lautstark Anweisungen.

Ex-Handball-Bundestrainer Petre Ivanescu (hier bei seinem zweiten Engagement 2002 als Trainer des VfL Gummersbach) ist verstorben.

Trauer um Petre Ivanescu: Der frühere Handball-Bundestrainer und Erfolgscoach des VfL Gummersbach ist in Essen im Alter von 85 Jahren an den Folgen seiner Drüsenkrebserkrankung verstorben.

Bittere Nachricht für die Handball-Familie. Der frühere Bundestrainer und Erfolgscoach des VfL Gummersbach Petre Ivanescu ist in Essen im Alter von 85 Jahren an den Folgen seiner Drüsenkrebserkrankung verstorben. Dies bestätigte die Familie des Rumänen am Freitag (1. April 2022). Ivanescu war von 1987 bis 1989 Bundestrainer.

Ivanescu, als Spieler zweimal Weltmeister (1961 und 1964) und 13-mal rumänischer Meister, kam 1966 nach Deutschland und feierte fortan vor allem als Trainer große Erfolge.

Er gewann mit Gummersbach und TUSEM Essen in den 80er und 90er Jahren drei deutsche Meisterschaften und vier Pokalsiege. Zudem holte der Lehrmeister Heiner Brands mit Gummersbach 1983 den Europapokal der Landesmeister. 1987 und 1988 wurde er zum Trainer des Jahres gewählt.

Ivanescu gewann mit Gummersbach den Europapokal

Als Bundestrainer hatte Ivanescu deutlich weniger Erfolg. Zunächst schien er die seinerzeit zweitklassige DHB-Auswahl aufgerichtet zu haben, doch die erhoffte Renaissance endete in einem Debakel bei der B-WM 1989 in Frankreich. Das deutsche Team stürzte in die Drittklassigkeit ab.

2003 übernahm er das Traineramt der rumänischen Nationalmannschaft, die er bis 2005 trainierte. Auch im fortgeschrittenen Alter verfolgte Ivanescu den Handball mit Leidenschaft. Er hinterlässt zwei Kinder. (sid)

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