Handball-Überraschung Klub-Weltmeister: Magdeburg ringt Seriensieger Barcelona nieder

Magnus Gullerud ballt beim Sieg des SC Magdeburg über die Rhein-Neckar Löwen die Faust

SC Magdeburgs Magnus Gullerud beim Sieg gegen die Rhein-Neckar Löwen am 12. September

Der Höhenflug des SC Magdeburgs geht weiter! Nach dem Gewinn des EHF-Pokals und der Tabellenführung in der Handball-Bundesliga haben die Elbestädter auch das Finale der Klub-WM gewonnen.

Dschidda. Handball-Bundesligist SC Magdeburg hat am Samstag (9. Oktober 2021) überraschend den IHF Super Globe in Saudi-Arabien gewonnen. Im Finale der Klub-WM besiegten die Elbestädter am Samstag Champions-League-Sieger und Rekordsieger FC Barcelona klar mit 33:28 (19:16). Für den deutschen Meister von 2001 ist es die erste Super Globe-Trophäe in der Vereinsgeschichte.

Bester Magdeburger Werfer war Omar Magnusson (24) mit sieben Treffern, für Barcelona war Dika Mem (24) mit zehn Toren am erfolgreichsten. Für den SCM ist es bei der zweiten Teilnahme der erste Titel, der THW Kiel (2011) und die Füchse Berlin (2015, 2016) gewannen die Vereins-WM ebenfalls bereits.

SC Magdeburg beendet Serie des FC Barcelona

Die Katalanen, die bereits fünfmal den Titel gewannen, stehen hingegen zum ersten Mal seit fünf Jahren nur auf dem zweiten Platz. Zuletzt gelang es es dem spanischen Rekordmeister die Vereins-WM dreimal (2017, 2018 & 2019) infolge zu gewinnen. Nach einem Jahr Corona-Zwangspause steht nun der SC Magdeburg ganz oben.

In einer schnellen Angangsphase hatten die Abwehrreihen kaum Zugriff (5:5/5. Minute), Magdeburg blieb an Barcelona dran. Erst nach einer Viertelstunde beruhigte sich die Partie etwas und der SCM ging Front (15:13/20.). Bitter: Philipp Weber (29) knickte im Kampf um den Ball in der 28. Minute um und konnte nicht weitermachen, doch der SCM brachte die Führung in die Pause.

Barcelona versuchte es nach dem Seitenwechsel mit viel Tempo, doch der SCM zwang die Spanier immer wieder zu längeren Angriffen (25:22/37.). Zwar verkürzte Barcelona zwischenzeitlich auf zwei Treffer, doch der SCM blieb unbeeindruckt und entschied die Partie mit einem 4:0-Lauf (33:25/54).

Auf dem Weg ins Finale schlugen die Sachsen-Anhalter Sydney University aus Australien, Al Duhail  aus Katar und Aalborg Handbold aus Dänemark. Platz drei sicherten sich die Dänden mit 34:29-Sieg über den EC Pinheiros aus Brasilien. (dpa/job)

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