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„Es passt wirklich zu gut“ Bundestrainer Gislason über seine neue Liebe und das DHB-Team

Bundestrainer Alfred Gislason an der Seitenlinie beim Spiel gegen Katar.

Bundestrainer Alfred Gislason beim Spiel zwischen Deutschland und Katar am 13. Januar 2023) bei der Handball-WM.

Vor knapp zwei Jahren verlor Bundestrainer Alfred Gislason seine Frau Kara an Krebs. Nun hat der Isländer eine neue Partnerin und erzählt, wie sehr sie und der Handball ihm in der schweren Zeit geholfen haben.

Alles begann mit einer Audio-Sendung im Internet. „Ja, sie hat einen Podcast mit mir gehört, mich dann angeschrieben und um ein Interview gebeten“, erzählt Alfred Gislason (63) über das Kennenlernen im Bild-Interview. Nach dem Krebstod seiner geliebten Frau Kara im Mai 2021 hat der Handball-Bundestrainer eine neue Liebe gefunden - und ist mit ihr glücklich.

„Es passt wirklich gut. Ich kann mit ihr über alles reden“, so Gislason über die Beziehung zu Hrund Grunnsteinsdottir (48). Es sei „überhaupt nicht geplant“ gewesen, „es passierte einfach“. Kurios: Im ersten Gespräch der beiden hat sich herausgestellt, „dass ihr Vater mein Co-Trainer bei meiner ersten Länderspielreise mit der A-Nationalmannschaft war“.

Alfred Gislason: „In dieser Zeit war Handball sehr wichtig für mich“

Ob es vielleicht auch ein bisschen an seiner neuen Lebenssituation liegt? Gislason wirkt dieser Tage in Kattowitz jedenfalls in sich ruhend, vor dem Start der K.-o.-Runde am Mittwoch (25. Januar 2023) strahlt er eine enorme Energie und Zuversicht aus. „Wir haben es geschafft, eine Mannschaft hinzustellen, die eine große Zukunft haben kann“, sagt der 63-Jährige.

Der Handball war und ist für den Familienmenschen, der eine enge Beziehung zu seinen Eltern, seinen Kindern und den vier Enkelkindern pflegt, ein Lebenselixier. Vor allem nach dem schweren Schicksalsschlag vor etwas mehr als anderthalb Jahren sei ihm die große Bedeutung des Sports sehr bewusst geworden, sagte Gislason im SID-Gespräch vor der WM.

Hier sehen Sie Alfred Gislason mit seiner Partnerin Hrund Grunnsteinsdottir:

„In dieser Zeit war Handball sehr wichtig für mich“, so der Isländer: „Gerade, wenn man eng mit jungen Leuten arbeitet, hält einen das auf Trab und am Leben. Es macht das Leben schön, wenn man junge Leute in ihrem Sport und auf ihrem Lebensweg weiterbringen kann. Es ist alles anders gekommen, als ich dachte, aber das Leben geht weiter. Und mir geht es persönlich inzwischen wieder sehr gut.“

Bevor es jedoch in die K.-o.-Runde geht, treffen die deutschen Handballer am Montagabend (23. Januar/ 20.30 Uhr) noch auf Favorit Norwegen. „Ich will unbedingt gewinnen. Denn die beste Vorbereitung aufs Viertelfinale ist Erfolg“, so der Bundestrainer. (sid)

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