Zoff nach Abpfiff! Beim Drittliga-Spiel zwischen Cottbus und Mannheim kam es zu tumultartigen Szenen.
Tumulte in der 3. LigaZoff mit Wollitz: Sportchef geht zu Boden
Irre Szenen in der 3. Liga! Die Stimmung war nach dem Abpfiff beim 1:1 zwischen Energie Cottbus und Waldhof Mannheim aufgeheizt. Das vermeintliche Siegtor für Cottbus zählte nicht, danach kam es zu Tumulten auf dem Platz.
Ein Kopfball von Tolcay Cigerci wurde von Mannheims Torwart Thijmen Nijhuis gehalten – doch die Frage war: Hatte der Ball die Linie bereits überquert?
Wollitz schimpft – und verteidigt trotzdem den Schiri
Inmitten des ganzen Durcheinanders nach dem Abpfiff ereignete sich dann ein bizarrer Zwischenfall: Energie-Trainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz erwischte unabsichtlich den Fuß von Mannheims Sportchef Gerhard Zuber, der daraufhin eindrucksvoll zu Boden ging. Das berichtet „bild.de“.
Zwar legte sich die Aufregung rasch wieder, aber der Frust über den aberkannten Treffer war bei Wollitz riesig. Bei „MagentaSport“ machte er eine unmissverständliche Ansage: „Eindeutig Tor, jeder weiß, dass der Ball drin war.“ Und weiter: „Schauen Sie mal, wo der Torhüter steht und wo der Ball ist. Es gibt nur zwei Personen, die es haben sehen können: den Assistenten und den Schlussmann. Wir können ihn ja mal fragen. Wenn der sagt: Nein, der Ball war nicht drin – gut, dann muss man diese Glaubwürdigkeit so hinnehmen.“ Der Schiedsrichter Ben Henry Uhrig hatte das Tor nicht gegeben.
Überraschenderweise verteidigte Wollitz trotz seiner Wut über den entgangenen Sieg den Referee. „Das wäre falsch, denn die Unparteiischen haben den schwersten Job, weil sie von oben so einen Druck bekommen“, erläuterte der Trainer von Energie. Er ist der Ansicht, dass die Schiris „von den Verantwortlichen nicht richtig begleitet werden und nicht mehr frei entscheiden können.“ Daraus resultiere eine große Unsicherheit, auch in den Top-Ligen, obwohl es da den VAR gebe. Wollitz’ deutlicher Appell: „Die Schiedsrichter brauchen mehr Unterstützung.“
Henry Rorig hatte die Hausherren vor 10.164 Fans schon in der 10. Minute in Front gebracht. Aber nach dem Seitenwechsel wurde Mannheim stärker und schaffte durch Sanoussy Ba in der 64. Minute den Ausgleich. War im ersten Abschnitt noch Cottbus die spielbestimmende Mannschaft, gaben im zweiten Teil der Partie die Gäste den Ton an. Unmittelbar nach dem 1:1-Ausgleich knallte der eingewechselte Masca den Ball sogar an den Pfosten.
Einen emotionalen Augenblick gab es durch das Debüt von Tolga Cigerci (33) für Energie. Er kam zwei Minuten nach dem Ausgleichstreffer ins Spiel und war somit zusammen mit seinem jüngeren Bruder Tolcay (31) auf dem Feld. „Für uns beide ist ein Traum in Erfüllung gegangen“, meinte Tolga. Er stellte aber klar: „Es geht nicht um uns beide, sondern darum, dass wir gewisse Ziele haben. Da werden wir unseren Beitrag leisten.“ In der Schlussphase der Partie wurde der frühere Cottbuser Janne Sietan noch mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.


