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„Die Wahrheit kommt raus“WM-Verschwörung gegen Benzema? Berater erhebt schwere Vorwürfe

Frankreich-Star Karim Benzema jubelt nach seinem Treffer mit geballter Faust.

Karim Benzema beim Spiel Frankreich gegen Dänemark am 3. Juni 2022 in der Nations League.

Kurz vor der Weltmeisterschaft in Katar verletzte sich Frankreich-Star Karim Benzema, woraufhin er die Heimreise antreten musste. Doch offenbar hätte der 35-Jährige doch noch zum Einsatz kommen können.

2023 war für Karim Benzema (35) eigentlich eines der besten Jahre in seiner Karriere. Champions-League-Sieger, Ballon d’Or-Gewinner, spanischer Meister und Torschützenkönig. Die Weltmeisterschaft in Katar sollte ein krönender Abschluss werden, doch dazu kam es nicht.

Wenige Tage vor Beginn des Turniers zog sich der Franzose eine Muskelverletzung zu und musste abreisen. Seine Mannschaft schaffte es am Ende bis ins Finale, wo sie sich gegen Argentinien im Elfmeterschießen (2:4) geschlagen geben musste. 

Benzemas Berater Karim Djaziri wirft Frankreich „Fehlverhalten“ vor

Nach dem Endspiel verkündete der 35-Jährige seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft und entfolgte fast allen seinen Mitspielern auf Social Media. Wie sein Berater Karim Djaziri nun auf Twitter postete, schien die Entscheidung nicht grundlos gewesen zu sein.

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Offenbar hätte Benzema spätestens zum Achtelfinale wieder fit sein können, doch Frankreich-Coach Didier Deschamps (54) sah von einer erneuten Nominierung ab. Djaziri veröffentlichte zudem ein Video von einem Untersuchungsbericht des lädierten Muskels, der seine Aussage untermauern soll. Hätte der Franzose also am Turnier teilnehmen können?

„Warum hast du ihn gebeten, so schnell zu gehen?“, schrieb sein Berater und fügte an, dass solch ein Verhalten „berufliches Fehlverhalten oder Schlimmeres“ sei. Drei weitere Spezialisten sollen hinzugezogen werden, um die Diagnose zu bestätigen. Deschamps hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert.

Die Beziehung zwischen dem französischen Verband und Benzema ist bereits seit Jahren zerrüttet. Der Stürmer wurde 2015 wegen versuchter Erpressung an seinem damaligen Teamkollegen Mathieu Valbuena (38) zu einem Jahr Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe von 75.000 Euro verurteilt, woraufhin ihn Deschamps aus der Nationalmannschaft ausschloss.

Solange er Nationaltrainer sei, würde er nie wieder unter ihm auflaufen. 2016 und 2018 verpasste der Madrid-Star daher die Europa- und Weltmeisterschaft, woraufhin er Deschamps Rassismus vorwarf. Doch 2021 erfolgte dann die Kehrtwende. Benzema wurde für die EM wieder in den Nationalkader berufen und erzielte vier Tore. Also war alles wieder gut? Klare Fehlanzeige! 

Die Geschichte rund um die WM in Katar zeigt offenbar, dass die Vergangenheit immer noch nicht vergessen ist. „Eine Woche nach seinem Abgang nahm Benzema das Laufen und Training wieder auf, um vier Tage später 30 Minuten in einem Freundschaftsspiel von Real Madrid zu spielen. Aber für Stéphan (Co-Trainer Frankreichs, Anm. d. Red.) konnte er nicht am Turnier teilnehmen! Aber lügen Sie weiter, die Wahrheit kommt raus“, warnte Djaziri in einem weiteren Twitter-Post. (fr)