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Künftig doppeltes Defizit erlaubt? UEFA soll Revolution des Financial Fairplay planen

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin während des Fußballspiels der UEFA Champions League Gruppe H zwischen Chelsea und Zenit St. Petersburg an der Stamford Bridge.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin, hier am 14. September 2021 beim Champions-League-Spiel FC Chelsea gegen Zenit St. Petersburg, bietet sich die Chance, will wohl das Financial Fairplay revolutionieren.

Das Financial Fairplay wurde von den Fußball-Fans in den vergangenen Jahren immer wieder kritisiert. Laut eines Berichts aus Frankreich will die UEFA die Regel nun revolutionieren.

Das Financial Fairplay sollte den Fußball fairer machen und unter anderem die Verschuldung der Klubs verhindern. So wirklich gut geklappt hat dies in den vergangenen Jahren nicht wirklich, von den Fans in ganz Europa gab es immer wieder Kritik.

Jetzt soll die UEFA über eine Sanierung des Financial Fairplay nachdenken. Laut eines Berichts des häufig gut informierten Radiosenders „RMC Sports“ aus Frankreich am Donnerstag (17. März 2022) will der europäische Fußball-Verband die Regel revolutionieren.

UEFA will laut Bericht Financial Fairplay revolutionieren

Demnach sollen die Vereine unter anderem aufgefordert werden, ihr Eigenkapital zu verbessern – und das jährlich. Sollte ein Klub negatives Eigenkapital haben, so solle er es pro Jahr um zehn Prozent verbessern, ansonsten würden Sanktionen drohen.

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Die Konten der Vereine wurden bisher immer für das vergangene Jahr bewertet, mit der Neuerung der Regel soll es nun aber um die Konten aus dem aktuellen Jahr gehen. Dabei würden vor allem Ablösesummen, Vermittlungsprovisionen und Gehaltsabrechnungen kontrolliert.

Financial Fairplay: Klub-Anteilseigner müssen Defizite abdecken

Ebenfalls neu wäre, dass die Klubs ein größeres Defizit zwischen den relevanten Einnahmen und Ausgaben innerhalb von drei Jahren ansammeln können. Sind es mit der aktuellen Regel noch 30 Millionen Euro, sollen es nach der Auffrischung 60 Millionen Euro Defizit sein. Allerdings auch nur dann, wenn dies vom Anteilseigner gedeckt wird.

Dadurch sollen die Folgen einer Nicht-Qualifikation für den Europapokal für die Klubs abgeschwächt werden. Die UEFA hat sich zu dem Thema noch nicht geäußert, die nächste Sitzung des Exekutivkomitees findet am 10. Mai statt. (tsc)

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