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Super LeagueNächster Rückschlag: Spitzenklub plant plötzlich Ausstieg

Fans von Juventus halten Flaggen und Schals.

Juventus Turin plant den Ausstieg aus der Super League. Das Foto wurde am 13. April 2023 aufgenommen.

Die Super League ist vor zwei Jahren spektakulär gescheitert. Nur Real Madrid, FC Barcelona und Juventus Turin hielten an dem Projekt fest – zumindest bis jetzt.

Der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin plant offenbar seinen Ausstieg aus dem umstrittenen Super-League-Projekt.

Der Verein habe den beiden übrigen verbliebenen Gründungsmitgliedern, Real Madrid und FC Barcelona, mitgeteilt, dass er mit den Klubs über einen möglichen Ausstieg diskutieren wolle. Das teilte der Serie-A-Klub am Dienstag (6. Juni 2023) mit und bestritt gleichzeitig, von der Europäischen Fußball-Union Uefa im Falle eines Festhaltens an der Super League mit Sanktionen bedroht worden zu sein.

Super League: Juventus Turin plant Ausstieg und kündigt Gespräche an

Die drei Spitzenklubs sind die einzigen verbliebenen Gründungsmitglieder der Super League. Das Projekt war in seiner Ursprungsform im April 2021 gescheitert.

Alles zum Thema Juventus Turin

Die Uefa hatte massiven Widerstand geleistet. Von den zunächst zwölf Top-Klubs, die eine Abspaltung angestrebt hatten, zogen sich neun innerhalb weniger Stunden wieder zurück.

Die European Super League Company hatte Klage gegen die Uefa und den Weltverband Fifa bei einem Gericht in Madrid eingereicht, das wiederum den Europäischen Gerichtshof angerufen hatte. Mit einem Urteil des EuGH in dem Fall wird in Kürze gerechnet, ein Gutachten im Dezember hatte die Position der Uefa gestärkt.

Der langjährige Serienmeister Juve hatte die abgelaufene Saison in Italien auch wegen eines Punktabzugs nur auf Rang sieben beendet und sich damit für die drittklassige Conference League qualifiziert. Beobachtende vermuten aber, dass die Uefa wegen der zahlreichen sportjuristischen Verfahren noch einen Bann gegen die Turiner aussprechen könnte. (dpa/gr)