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Ausraster auf dem FeldSchiri ruft Xhaka aus der Kabine zurück – dann gibt es Rot

Schiedsrichter Alessandro Dudic redet auf Taulant Xhaka ein.

Copyright: IMAGO/Pius Koller

Schiedsrichter Alessandro Dudic nimmt sich Taulant Xhaka zur Brust. Gegen Zürich sah der Basel-Kapitän am 7. Mai 2023 die Rote Karte.

Aktualisiert:

Basel-Kapitän Taulant Xhaka hat sich einen Ausraster im Stile von Zinédine Zidane geleistet. Dafür sah er Rot – auf ziemlich kuriose Art und Weise.

Kapitän Taulant Xhaka (32) vom Schweizer Fußball-Erstligisten FC Basel hat mit einem Ausraster im Stile von Zinédine Zidane (50) für Aufsehen gesorgt.

Nach seiner Roten Karte für einen Kopfstoß im Liga-Spiel gegen den FC Zürich (0:2) entschuldigte sich der ältere Bruder des früheren Gladbach-Profis Granit.

Xhaka wird gleich zweimal vom Platz gestellt

„Ihr kennt mich als emotionalen Spieler“, schrieb er bei Instagram. „Und auch wir Spieler sind Menschen aus Fleisch und Blut, die in gewissen Situationen aus den Emotionen heraus reagieren.“

Xaka weiter: „Keine verbalen Beleidigungen auf dem Feld gegen mich und meine Familie rechtfertigen eine derartige Entgleisung meinerseits. Als erfahrener Spieler und Captain dieser Mannschaft habe ich gerade in schwierigen Momenten eine Vorbildfunktion, die ich in dieser Situation leider nicht wahrgenommen habe.“ Vor einer saftigen Strafe schützte ihn die Reue nicht: Xhaka wurde für acht Spiele gesperrt.

Xhaka griff nach einem Foul an Antonio Marchesano (32) seinem Gegenspieler ins Gesicht und sah dafür die Gelb-Rote Karte. Wenige Augenblicke später ließ er sich noch zu einem Kopfstoß hinreißen – in sozialen Netzwerken wurde die Szene oft geteilt und mit Zidanes Aktion im WM-Finale 2006 verglichen.

Den Kopfstoß sehen Sie in diesem Twitter-Video:

Kurios: Da Xhaka schon auf dem Weg in die Kabine war, zitierte ihn der Schiedsrichter noch einmal zurück, um die zweite Gelbe wieder zurückzunehmen und Xhaka stattdessen glatt Rot zu zeigen. 

Die Szene sehen Sie hier im Twitter-Video:

In einer turbulenten Schlussphase ging der FCZ durch einen Elfmeter in Führung. Bereits zuvor hatte der von der TSG 1899 Hoffenheim an Basel ausgeliehene Kasim Adams (27) die Rote Karte aufgrund eines Ellenbogenschlags gesehen.

Anschließend erhöhte Zürich in der vierten Minute der Nachspielzeit, ehe es turbulent wurde. Später wurden auch noch gegen Wouter Burger (22, FCB) und Mirlind Kryeziu (26, FCZ) Platzverweise ausgesprochen. (dpa)

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