Vorwürfe wegen häuslicher Gewalt Wales-Trainer Giggs muss vor Gericht

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Ryan Giggs (M.), hier am 28. April 2021 vor dem Gerichtsgebäude in Manchester, muss sich wegen häuslicher Gewalt verantworten.

Cardiff – Der Skandal um den walisischen Fußball-Nationaltrainer Ryan Giggs (47) schlägt weiter hohe Wellen. Im Januar 2022 muss sich der Ex-Profi wegen häuslicher Gewalt vor Gericht verantworten. Die Fußball-EM (ab 11. Juni 2021) wird er verpassen.

  • Ryan Giggs wegen häuslicher Gewalt angeklagt
  • Ex-Star von Manchester United bestreitet Vorwürfe
  • Wales ohne Trainer Giggs bei der Europameisterschaft

Dem früheren Superstar von Manchester United wird vorgeworfen, seine ehemalige Lebensgefährtin mit einem Kopfstoß angegriffen und sie während ihrer gemeinsamen Zeit zwischen 2017 und 2021 kontrolliert und psychisch unter Druck gesetzt zu haben.

Ryan Giggs bestreitet Vorwürfe häuslicher Gewalt

Bei einer 15 Minuten dauernden Anhörung am Gericht in Manchester am Freitag wurde der 24. Januar 2022 als Gerichtstermin festgelegt.

Giggs soll seine ehemalige Freundin sowie deren jüngere Schwester am 1. November vergangenen Jahres attackiert haben. 

Giggs ließ sich am Freitag nicht ein, hat die Vorwürfe aber bislang bestritten und betont, er freue sich darauf, seinen Namen reinzuwaschen.

Wales ohne Cheftrainer Ryan Giggs zur EM

Der Fußball-Verband von Wales hatte nach Bekanntwerden der Vorwürfe Giggs' Assistenten Robert Page (46) interimsmäßig zum Teammanager berufen. Page wird Wales auch bei der EM-Endrunde (11. Juni bis 11. Juli) betreuen. 

Die Roten Drachen treffen in der Vorrunde in der Gruppe A auf Italien, die Schweiz und die Türkei. (dpa, bl)

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