Massenschlägerei von Hooligans 60 Fans von Zenit & Spartak sorgen für Entsetzen

Mehrere Zenit-Fans stehen nebeneinander, einer von ihnen ballt die eine Faust und zeigt mit der anderen den Mittelfinger.

Symbolbild: Zenit-Anhänger gestikulieren in Richtung der Spartak Moskau-Fans am 16. Dezember 2020.

Bei einer Auseinandersetzung zwischen Fans von Zenit St. Petersburg und Spartak Moskau flogen die Fetzen. Ein Fan erlitt eine Wirbelsäulen-Verletzung.

Twer. Wilde Szenen in Russland! Wenn es um die russische Nationalmannschaft geht, dann halten sie zusammen, wenn es aber um ihre eigenen Vereine geht, dann kennen die russischen Hooligans von Zenit St. Petersburg und Spartak Moskau keine Gnade. Das zeigte sich am Wochenende. Offenbar verabredeten sich am 4. September 2021 Anhänger der beiden Teams an einem Drittort für einen Kampf.

Massenschlägerei mit mehr als 60 Beteiligten

Nach einem Fußballspiel ist es in der russischen Stadt Twer unweit von Moskau zu einer brutalen Massenschlägerei zwischen Fans von Spartak Moskau und Zenit St. Petersburg gekommen. Mehr als 60 Menschen seien darin verwickelt gewesen, meldete die Staatsagentur Tass in der Nacht zum Sonntag (5. September) unter Berufung auf Sicherheitskreise. Mindestens sieben Beteiligte seien bei den Auseinandersetzungen verletzt worden. Ein Fan erlitt demnach eine Wirbelsäulen-Verletzung. Videos, die von der Schlägerei am Samstag im Stadtzentrum von Twer stammen sollen, zeigen, wie verletzte Männer mit Blut an der Kleidung auf der Straße liegen.

Zenit-Fans zeigen ihre Schals im Stadion.

Die Zenit-Fans stehen beim Spiel gegen Sochi am 11. April 2021 in der Kurve und unterstützen ihr Team.

In einer anderen Szene ist zu sehen, wie ein Vermummter gegen den Kopf eines Mannes tritt und danach einen anderen Mann mit der Faust schlägt. Die meisten Beteiligten seien beim Eintreffen der Polizei geflohen, berichteten Sportmedien. Zu der Schlägerei kam es demnach nach einem Spiel des Ersatzteams von Zenit St. Petersburg gegen den FC Twer (2:2). Die Polizei ermittelte und ging auch der Frage nach, weshalb Fans von Spartak Moskau nach Twer gefahren seien, obwohl deren Mannschaft dort gar nicht spielte. Denkbar ist eine geplante und vorher verabredete Auseinandersetzung. (dpa)

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