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XXL-Manager zog die Notbremse Reiner Calmund: Magen-OP gegen Übergewicht

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Reiner Calmund hat sich einer Magen-OP unterzogen.

Köln – Sein Bauch ist sein Markenzeichen und brachte ihm die Bezeichnung XXL-Manager ein. Doch jetzt musste Reiner Calmund (71) einsehen, dass sein Übergewicht auf die Dauer gefährlich wird. Deshalb unterzog sich Calli einer Magen-Bypass-Operation.

In der Offenbacher Sana-Klinik führte Chefarzt Professor Dr. Norbert Runkel (62) am Donnerstag den etwa einstündigen Eingriff durch. Dabei wurden Calmund 85 Prozent des Magens abgebunden, zudem zwei Meter Dünndarm. Der Effekt dieses Eingriffs: Man verspürt durch den verkleinerten Magen einen deutlich geringeren Appetit und kann nur noch Mini-Portionen essen. Nach 24 Stunden auf der Intensiv-Station sagt Calli nun: „Mir geht es sehr gut.“

Reiner Calmund nach Magen-OP: „Es war nicht immer gemütlich“

„Die Welt kennt mich als gemütlichen Dicken und ich gebe zu, in dieser Rolle habe ich mich in den vergangenen Jahren wohl gefühlt. Aber: sie ist mir im wahrsten Sinne des Wortes zu ‚schwer‘ geworden. Denn es war nicht immer gemütlich. Wenn die Kilos auf die Gelenke drücken, dann schmerzt das mitunter ganz gehörig“, teilt Calmund auf EXPRESS-Anfrage mit.

„Auf der Suche nach Lösungen habe ich ein paar Diäten gemacht, aktuell über den Jahreswechsel in Thailand erneut 17 Kilo abgenommen. Mein Problem ist, dass ich dem Jojo-Effekt nicht mehr davonlaufen kann. Er holt mich immer ein, selbst dann, wenn ich noch so schnell renne, mir vornehme, noch so gesund zu leben und wenig zu essen. Der dicke Körper ist schlau und bunkert auch kleinste kalorienarme Portionen. Weil sich dadurch ohne einschneidende Maßnahmen kein langfristiger Erfolg einstellt, habe ich die Entscheidung getroffen, dem Abnehmen nachzuhelfen.“

Reiner Calmund: OP gegen den Jojo-Effekt

Calmund führte viele Gespräche mit seiner Frau Sylvia, mit Freunden und Ärzten, ehe er sich zur Magen-OP entschied. Mit 155 Kilogramm ging’s in die Klinik, am Montag kann das frühere Leverkusen-Schwergewicht entlassen werden und hofft auf einen dauerhaften Effekt: „Wöchentlich zwei, drei Kilo Gewichtsabbau wären meine Wunschvorstellung.“

Reiner Calmund erhofft sich mehr Mobilität

Die Gespräche mit den Medizinern haben Calmund überzeugt. „Meine Blutwerte waren alle gut, wie bei einem Astronauten. Ich habe lediglich eine leichte Form von Diabetes. Aber ich musste erkennen, dass ich die Kilos nicht mehr dauerhaft weg bekomme. Egal, was ich abgenommen habe, die Waage ging nach einigen Wochen immer wieder hoch“, sagt der 71-Jährige dem EXPRESS. „Nun bin ich optimistisch, dass die Kilos nachhaltig purzeln und ich mit mehr Mobilität und Spaß das Leben mit meiner Familie und insbesondere meiner Prinzessin Nicha genießen kann.“

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Ist für Calmund das Leben als TV-Leckermäulchen bei Sendungen wie „Grill den Henssler“ nun passé? „Nein, ich lebe nun ganz nach dem Motto: Lecker, klein und fein. Ich werde auch weiterhin Genießer sein.“

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