Nach Eklat-Interview Manchester gibt Statement zur Ronaldo-Situation ab – Klub-Klage gegen Superstar?

Cristiano Ronaldo stemmt die Arme in die Hüfte.

Cristiano Ronaldo beim Spiel von Manchester United gegen den FC Everton am 9. Oktober 2022 in der Premier League.

Nach dem aufsehenerregenden Interview von Cristiano Ronaldo hat Manchester United nun ein Statement veröffentlicht. Der Portugiese hatte den Klub und dessen Verantwortliche aufs Heftigste kritisiert.

Hat Cristiano Ronaldo (37) noch eine Zukunft bei Manchester United? Nach seinem aufsehenerregenden TV-Interview hat der Klub nun jedenfalls Konsequenzen angekündigt. Welche genau das sind, ließ der Premier-League-Verein aber vorerst offen.

„Manchester United hat heute Morgen angemessene Schritte als Reaktion auf Cristiano Ronaldos kürzliches Medieninterview eingeleitet“, hieß es am Freitag (18. November 2022) in einer ungewöhnlich knappen Mitteilung auf der Website des Traditionsklubs. „Wir werden das nicht weiter kommentieren, bis dieser Prozess abgeschlossen ist.“

Cristiano Ronaldo: Interview sorgt für Eklat bei Manchester United

Superstar Ronaldo, der derzeit bei der WM in Katar im Einsatz ist, hatte in einem Interview mit dem britischen Star-Moderator Piers Morgan (57) den Verantwortlichen von Man United und Trainer Erik ten Haag (52) „Verrat“ vorgeworfen und die Inhaberfamilie Glazer kritisiert.

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Die Glazers interessierten sich nicht für den Klub, schimpfte der Portugiese in dem Interview, das beim Sender TalkTV an zwei Abenden ausgestrahlt wurde. Vor Trainer ten Hag habe er keinen Respekt, weil dieser ihn auch nicht respektiere.

Nachdem erste Auszüge aus dem Interview veröffentlicht worden waren, hatte Man United am Montag (14. November) mitgeteilt, man wolle erst alle Fakten analysieren, bevor man darauf reagiere.

Dass der 37-jährige Ronaldo, der im Sommer vergeblich versucht hatte zu wechseln, noch eine Zukunft im Old Trafford hat, ist nach den jüngsten Entwicklungen nicht zu erwarten. Im Gegenteil: Medienberichten zufolge soll United seinen Superstar nun sogar wegen Vertragsbruchs verklagen! Offiziell bestätigt ist das jedoch nicht.

„Ich weiß nicht, was nach der WM passieren wird. Aber wie ich schon einmal gesagt habe, die Fans werden immer in meinem Herzen sein. Und ich hoffe, dass sie zu mir halten, auch wenn ich zurückkehre oder wenn ich nicht zurückkehre“, sagte Ronaldo: „Es fällt mir schwer zu sagen, dass ich nicht zu Manchester United zurückkehren werde. Mal sehen, was passieren wird.“ (dpa)

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