Das 0:6 in Dresden war zu viel! Preußen Münster hat seinen Trainer rausgeworfen.
Nach 0:6-DebakelKlub von Kölner Leihprofi schmeißt Trainer raus

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Preußen Münster kam mit Imad Rondic (vorne) unter die Räder.
Zweitligist Preußen Münster hat auf die sportliche Krise reagiert und sich von Trainer Alexander Ende getrennt. Das gab der Klub am Tag nach der desolaten Vorstellung bei der 0:6-Niederlage bei Dynamo Dresden bekannt.
Neben Ende, der erst im vergangenen Sommer in Münster unterschrieben hatte, wurde auch Co-Trainer Zlatko Muhovic vom Verein freigestellt. Für das Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Magdeburg wird beim Leihverein von FC-Profi Imad Rondic vorläufig U23-Coach Kieran Schulze-Marmeling übernehmen.
„Klare und langfristig angelegte Spielidee“ gescheitert
„Mit Alex war unser Ziel, eine klare und langfristig angelegte Spielidee aufzubauen. Diese Spielidee lebt von Attributen, die wir in der aktuellen Situation und nach der schwierigen Rückserie nicht mehr in der notwendigen Form auf den Platz bringen konnten“, sagte Ole Kittner, Münsters Geschäftsführer Sport, Strategie und Kommunikation.
Kittner weiter: „Mit dem Blick nach vorne und dem Bewusstsein, dass wir unser Saisonziel weiterhin aus eigener Kraft erreichen können, haben wir jetzt eine konsequente Entscheidung im Sinne des Klubs getroffen.“
Nach dem blamablen Auftritt am Sonntag in Dresden liegt Münster auf Relegationsrang 16. In 26 Spielen sammelte der Verein lediglich 26 Punkte. Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt zwei Zähler.
In der 2. Bundesliga ist es in der laufenden Saison bereits der siebte Trainerwechsel. (sid)

