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„Wo leben wir denn?“ VfL-Profi Max Kruse legt sich mit Polizei an und kritisiert Aktion scharf

Max Kruse auf dem Trainingsplatz.

Max Kruse im Trainingslager des VfL Wolfsburg in Österreich am 15. Juli 2022.

Beim Spiel gegen Wolfsburg haben am Samstag Ultra-Gruppierungen von Bremen nach ihrer Ankunft sofort die Heimreise angetreten. Grund waren harte Maßnahmen der Polizei – auch für VfL-Profi Max Kruse ein Unding.

Max Kruse (34) zeigt klare Kante für seinen Ex-Verein. Der Profi des VfL Wolfsburg hat das Vorgehen der Polizei gegen Bremer Fans beanstandet und Verständnis für die abgereisten Werder-Ultras gezeigt.

„Das, was die Polizei mit den Fans von Werder gemacht hat, ist ein absolutes Unding“, wetterte er am Montagabend (8. August 2022) auf der Plattform Instagram.

Wolfsburg-Profi Max Kruse: „Das ist ein absolutes Unding“

„Wo leben wir denn?“, fragte der 34-Jährige. „Ich finde es komplett in Ordnung, dass sie sich dagegen gewehrt haben“, sagte er in Richtung der Werder-Ultras, die aus Protest nicht zum Spiel zwischen Wolfsburg und Bremen am vergangenen Samstag erschienen waren. „Wir leben in einer freien Welt und nur, weil ich irgendwo hinfahre, muss ich nicht meinen Ausweis zeigen und sagen, wer ich bin“, schob Kruse hinterher.

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Zuvor hatten die Fans Durchsuchungen und Personalienfeststellungen der Beamten am Wolfsburger Hauptbahnhof als unverhältnismäßig empfunden.

Videos auf Social Media zeigen Fans, die von mehreren Polizisten vor Einsatzfahrzeugen umgeben sind und die Ansage der Beamten erhalten, dass die Anhänger sich nicht im Stadtgebiet aufhalten und nur zum Stadion gehen dürften.

Der Aufsteiger äußerte sich am Samstagnachmittag selbst noch zu dem Vorfall: „Aufgrund der Polizeiaktionen haben die Ultragruppen von Werder entschieden, wieder nach Bremen zurückzukehren. Das stellt zudem einen klaren Wettbewerbsnachteil für Werder dar.“

Die Wolfsburger Polizei teilte am Sonntag (7. August) mit, dass sich Bremer Fans im Stadtgebiet hätten aufhalten dürfen. Die Aktion sollte „Auseinandersetzungen von Fangruppierungen“ verhindern, schrieb die Behörde auf Twitter. (dpa, fr)

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