„Tickende Zeitbombe“ CR7 ist weg – sorgen jetzt die Eigentümer für Voll-Chaos bei ManUnited?

Cristiano Ronaldo streckt seine Arme im Trikot von Manchester United aus.

Cristiano Ronaldo, hier am 14. November 2022, ist nicht mehr Teil des Kaders von Manchester United.

Manchester United droht im Chaos zu versinken. Der Premier-League-Klub steht offenbar nach dem Abgang von Cristiano Ronaldo zum Verkauf. Die Eigentümer-Familie Glazer denkt über einen Rückzug nach.

Die Legenden von Manchester United sorgen sich, droht jetzt das große Chaos im Verein? Star-Stürmer Cristiano Ronaldo (37) ist weg – haben nun auch die Eigentümer genug vom Premier-League-Klub?

Für den ehemaligen Fußball-Star Rio Ferdinand (44) war die Trennung zwischen Manchester United und Cristiano Ronaldo nur eine Frage der Zeit.

Manchester United: Cristiano Ronaldo ist Geschichte – bald auch die Eigentümer?

„Die Situation mit Ronaldo war wie eine tickende Zeitbombe. Ich denke, er hat sich gefühlt, als würde man ihn in eine Ecke drängen. Für den Verein war es eine missliche Situation“, sagte Ferdinand der BBC, für die er als Experte arbeitet.

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Am Dienstagabend (22. November 2022) war zwei Tage vor Ronaldos erstem WM-Spiel mit Portugal gegen Ghana öffentlich geworden, dass der 37-Jährige und United künftig getrennte Wege gehen.

Das ist aber nicht die einzige Entwicklung im Verein mit Drama-Potenzial, dafür sorgt die bei den Fans unbeliebten Glazer-Familie. Die amerikanischen Eigentümer von Manchester United denken über einen Verkauf des englischen Premier-League-Clubs nach.

Wie der Verein mitteilte, prüft die Glazer-Familie eine externe Finanzierung, um das Wachstum zu fördern. „Als Teil dieses Prozesses wird der Vorstand alle strategischen Alternativen in Betracht ziehen, einschließlich neuer Investitionen in den Club, einen Verkauf oder andere Transaktionen, die das Unternehmen betreffen“, hieß es in einer Mitteilung.

Die Ankündigung kam rund vier Stunden nach der Mitteilung, dass Manchester United und Ronaldo den Vertrag auflösen. Wie es für Ronaldo weitergehe, wollte der inzwischen 44 Jahre alte Ferdinand nicht prognostizieren.

„Das nächste Kapitel für Cristiano? Das hängt davon ab, was seine Motivation ist. In der Champions League spielen? Geld? Irgendwo weiter spielen, wo ein gutes Klima herrscht?“, sagte er. Ferdinand spielte zwischen 2002 und 2014 bei United und war Ronaldo-Teamkollege in dessen ersten Zeit bei dem englischen Verein. (dpa)

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