Kaution abgelehnt Vorwurf der Vergewaltigung: City-Star Mendy weiterhin hinter Gittern

Benjamin Mendy von Manchester City reagiert während des Fußballspiels der englischen Premier League gegen Leicester City im King Power Stadium.

ManCity-Fußballer Benjamin Mendy, hier am 3. April, muss weiterhin in Untersuchungshaft bleiben. Eine Kaution wurde vom Gericht abgelehnt.

Der Vergewaltigungsskandal in der Premier League zieht weiter seine Kreise: Benjamin Mendy von Manchester City soll mehrere Frauen missbraucht haben. Der Verteidiger sitzt weiterhin in Untersuchungshaft, eine Freilassung auf Kaution wurde abgelehnt.

Manchester. Der Verteidiger des englischen Erstligisten Manchester City und französische Nationalspieler Benjamin Mendy (27) muss weiter in Untersuchungshaft bleiben. Ein Gericht im englischen Chester lehnte am Mittwoch (1. September) einen Antrag ab, den Defensivspieler gegen Kaution im Vorfeld eines Prozesses zu entlassen. Mendy selbst nahm an der Anhörung nicht teil, eine weitere ist für den 10. September angesetzt.

Mendy, gegen den wegen mehrerer mutmaßlicher Straftaten ermittelt wird, war zuvor von seinem Klub für die Dauer der Ermittlungen suspendiert worden. In Haft befindet sich der Franzose seit dem 27. August.

Manchester City: Benjamin Mendy in Untersuchungshaft

Dem 27-jährigen Linksverteidiger werden Vergewaltigung in vier Fällen sowie ein weiterer sexueller Übergriff zur Last gelegt. Die Vorfälle sollen zwischen Oktober 2020 und August 2021 stattgefunden haben.

Der Franzose mit senegalesischen Wurzeln wechselte 2017 von der AS Monaco in die Premier League zu Manchester City. Für die französische Nationalelf machte Mendy zehn Spiele. „Die Angelegenheit ist Gegenstand eines gerichtlichen Verfahrens und der Klub kann daher keine weiteren Stellungnahmen abgeben, bis dieses Verfahren abgeschlossen ist“, teilte City mit. (dpa/msw/nb)

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