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„Unfassbar“ Kein Ehrengrab für Horst Eckel: Ex-Weltschiri Markus Merk reagiert mit Unverständnis

Markus Merk bei der Trauerfrei von Horst Eckel.

Ex-Schiedsrichter Markus Merk hielt bei der Trauerfeier am 9. Dezember 2021 von Fußball-Legende Horst Eckel eine Rede.

In der Diskussion um die Vergabe eines Ehrengrabs an die verstorbene Fußball-Legende Horst Eckel hat sich auch Markus Merk zu Wort gemeldet. Der ehemalige Schiedsrichter kritisierte die Entscheidung scharf.

Der in Kaiserslautern geborene Ex-Schiedsrichter Markus Merk (59) findet es schwer nachvollziehbar, dass der 54-Weltmeister Horst Eckel (†89) kein Ehrengrab erhalten soll. „Für mich ist das unfassbar, egal welche Gründe es gibt“, sagte der promovierte Zahnmediziner.

Fußball-Legende Horst Eckel soll zur großen Enttäuschung seiner Familie kein Ehrengrab in seinem pfälzischen Heimatort Vogelbach bekommen. Die Gemeinde Bruchmühlbach-Miesau begründet dies mit Geldsorgen.

Markus Merk: „Jede Gemeinde wäre glücklich gewesen, einen Horst Eckel gehabt zu haben“

Der früher für den 1. FC Kaiserslautern spielende Eckel war am 3. Dezember vergangenen Jahres im Alter von 89 Jahren als letzter Weltmeister der Mannschaft von 1954 gestorben, die mit dem „Wunder von Bern“ einen historischen Erfolg geschafft hatte.

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Der frühere Spieler des 1. FC Kaiserslautern wurde ein paar Tage später im Bruchmühlbach-Miesauer Teilort Vogelbach im Landkreis Kaiserslautern beerdigt. Eckel wäre am kommenden Dienstag (8. Februar) 90 Jahre alt geworden. Der Außenläufer Eckel war beim 3:2-Endspielsieg über Ungarn mit 22 Jahren der Jüngste in der Mannschaft des legendären Trainers Sepp Herberger (†80).

Merk, der bei der Trauerfeier für Eckel eine lange Rede gehalten hatte, betonte, er kenne die Strukturschwäche der Region. „Ein letztes Ehrenzeichen hätte er aber als Mensch und Sportler verdient. In ganz Fußball-Deutschland wäre doch jede Gemeinde glücklich gewesen, einen Horst Eckel gehabt zu haben“, sagte Merk, der Ende Dezember von seinen Ämtern als Aufsichtsratsmitglied des 1. FC Kaiserslautern e.V. und als Beiratsvorsitzender der 1. FC Kaiserslautern Management GmbH zurückgetreten war. (dpa)

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