Obwohl er Rückkehr ausschließt Benzema wird im Stadion mit Ballon d'Or gefeiert, aber nicht in Madrid

Karim Benzema zeigt den Ballon d'Or.

Karim Benzema am Freitag (11. November 2022) mit dem Ballon d'Or im Stadion von Olympique Lyon.

Karim Benzema wurde bei Olympique Lyon zum Profi und bei Real Madrid zum Weltstar. Jetzt präsentierte er im Stadion seiner Geburtsstadt den Ballon d'Or – hatte eine Rückkehr aber schon ausgeschlossen.

Bereits 13 Jahre ist es her, dass Karim Benzema (34) Olympique Lyon in Richtung Real Madrid verlassen hat.

Am Freitag (11. November 2022) kehrte der Franzose in seine Geburtsstadt zurück – mit einem ganz besonderen Mitbringsel!

Karim Benzema wurde bei Olympique Lyon zum Profi

Vor dem Heimspiel des Ligue-1-Klubs gegen OGC Nizza (1:1) präsentierte Benzema den Ballon d'Or im Stadion, den er am 17. Oktober in Paris von Ex-Real-Madrid-Trainer Zinedine Zidane (50) überreicht bekam.

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Mit der Trophäe für den besten Fußballspieler der Welt krönte der gebürtige Lyoneser seine Weltklasse-Karriere, in der er in bisher 765 Pflichtspielen 395 Tore erzielte und 187 weitere Treffer vorbereitete.

Benzema lernte das Fußballspielen in der Jugend von Olympique und wurde dort zum Profi. Nach 148 Partien für Lyon (66 Tore, 27 Vorlagen) ging es 2009 für 35 Millionen Euro zu Real Madrid, wo er zum Weltklasse-Stürmer reifte und letztlich den Ballon d'Or gewann.

Karim Benzema schließt Lyon-Rückkehr als Spieler aus

Eine Rückkehr im Trikot von Olympique Lyon schloss der 34-Jährige allerdings schon kategorisch aus. Zuletzt sagte er im Interview mit dem Streamer Zack Nani (27): „Wenn ich eines Tages zurückkehren kann, um in Lyon zu arbeiten, dann wäre das toll. Aber nicht als Spieler.“

Sportlich ist es um Benzema seit dem Gewinn der begehrten Trophäe allerdings sehr ruhig geworden. Seit Mitte Oktober fällt der Stürmer mit muskulären Problemen aus.

Von Ex-Real-Star Guti (46) musste er sich deshalb anhören, dass er sich nur für die anstehende Winter-WM 2022 in Katar (20. November bis 18. Dezember) schonen würde.

Carlo Ancelotti: „Das ist Blödsinn“

Benzemas Coach bei Real Madrid Carlo Ancelotti () verteidigte seinen Schützling aber, sagte auf einer Pressekonferenz: „Ich brauche ihm nichts zu sagen. Er ist der Erste, der enttäuscht ist, wenn er zur Weltmeisterschaft kommt, ohne die Minuten gespielt zu haben, um in einer guten Verfassung zu sein. Ich glaube nicht, dass er sich selbst rausgenommen hat. Das ist Blödsinn.“

Der Franzose werde ohne Einsätze zur WM fahren, auch wenn er es versucht habe. Seine Schmerzen habe er allerdings bisher nicht überwinden können. Ob er schmerzfrei in Katar starten kann, bleibt abzuwarten. (tsc)

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