Nach Messerattacke auf Profi Nächster Gewaltakt in Mailand: Ultra-Anführer auf offener Straße erschossen

Fans von Inter Mailand feiern vor dem Stadion in Mailand die Meisterschaft. Inter steht bereits als Meister fest, weil der Club nach dem 34. Spieltag rechnerisch nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden konnte.

Inter Mailands Ultra-Anführer Vittorio Boiocchi wurde am Samstagabend (29. Oktober 2022) auf offener Straße in Mailand erschossen. Das Symbolbild wurde am 23. Mai 2021 aufgenommen und steht in keinem Zusammenhang mit der Tat. Es zeigt eine Fahne von Inter Mailand.

Der italienische Fußball wird erneut von einem Gewaltakt erschüttert! Vittorio Boiocchi, Ultra-Anführer von Inter Mailand, wurde in Mailand auf offener Straße erschossen.

Den italienischen Fußball erschüttert ein weiterer Gewaltakt!

Vittorio Boiocchi (69), berüchtigter Ultra-Anführer von Inter Mailand, ist am Samstagabend (29. Oktober 2022) auf offener Straße am Stadtrand der lombardischen Metropole erschossen worden.

Laut Polizeiangaben sei Boiocchi von fünf Schüssen getroffen worden. Die Tat ereignete sich kurz vor dem Beginn des Inter-Heimspiels gegen Sampdoria Genua, das die Nerazzurri mit 3:0 gewannen.

Vittorio Boiocchi war ein Schwerstkrimineller

Als die Nachricht bekannt wurde, verließen die Mailand-Fans das Stadion in San Siro. Boiocchi war ein Schwerstkrimineller.

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Wegen Raubüberfällen, Drogenhandel und Kidnapping hatte er 26 Jahre im Gefängnis verbracht.

Wenige Tage zuvor war er bei der Messerattacke eines psychisch gestörten Mannes in einem Einkaufszentrum der spanische Profi Pablo Mari von Monza Calcio schwer verletzt worden. (sid)

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