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„Herzzerreißend“Fußball-Legende muss schwer verletzten Sohn auswechseln

Robin van Persie tröstet seinen Sohn Shaqueel.

Robin van Persie tröstet seinen Sohn Shaqueel.

Aktualisiert

Eine schlimme Verletzung hat das Europa-League-Match von Feyenoord Rotterdam überschattet. Trainer Robin van Persie muss mit ansehen, wie sein eigener Sohn vom Platz getragen wird.

Was für ein bitterer Augenblick für die Fußball-Ikone Robin van Persie. Am Donnerstagabend musste er als Feyenoord-Trainer erleben, wie sein eigener Sohn Shaqueel im Europa-League-Duell mit Real Betis eine schwere Verletzung erlitt.

In diesem Moment war van Persie nicht nur der Trainer: Er war in erster Linie Vater. Der ehemalige Nationalspieler ließ die Trage mit seinem Sohn an der Außenlinie stoppen, um dem 19-Jährigen Trost zu spenden. Das berichtet „Daily Mail“.

Robin van Persie: „Herzzerreißend, dass er das durchmachen muss“

Shaqueel van Persie, der erst vor rund zwei Wochen mit seinen ersten Profitoren für Furore gesorgt hatte, kam nach einem Luftkampf unglücklich auf und fasste sich sofort mit schmerzverzerrtem Gesicht ans Knie. Nach einer kurzen Versorgung durch die medizinische Abteilung stand fest: Er kann nicht weiterspielen und musste mit der Trage vom Rasen. 

Robin van Persie zeigte sich nach der Partie sichtlich mitgenommen. „Es sieht nicht gut aus“, räumte er bei der Pressekonferenz ein. „Tests müssen zeigen, wie es ihm geht, aber die ersten Anzeichen sind nicht gut.“

Der Anblick seines verletzten Sohnes traf ihn tief. „Man bangt bei jedem Spieler, der sich verletzt. Heute hat es Shaqueel getroffen, so ist das eben. Man hofft das Beste, aber wenn man hört, dass es nicht so gut aussieht, ist das herzzerreißend.“

Der frühere Top-Stürmer von Manchester United und Arsenal ergänzte: „Ich bin Trainer, aber ich bin auch sein Vater, und ich finde das furchtbar. Es ist ein bisschen von beidem. Es ist herzzerreißend, dass er das durchmachen muss.“

Zu der Szene an der Seitenlinie meinte er: „Ich habe meinen Arm um seine Schulter gelegt; das ist alles, was man in diesem Moment tun kann, als Trainer und in diesem Fall als Vater.“ Er habe ihm einfach nur „diese Wärme und das Gefühl geben, dass wir für ihn da sind.“

Die ganze Situation wird noch tragischer, wenn man bedenkt, dass Shaqueel van Persie nur zehn Minuten vor dem Vorfall eingewechselt wurde. In der kurzen Zeit auf dem Feld bereitete er sogar noch den Anschlusstreffer von Casper Tengstedt vor, nachdem Real Betis über weite Strecken mit zwei Toren vorne gelegen hatte. Feyenoord konnte die Niederlage am Ende jedoch nicht mehr verhindern und vergab somit die Möglichkeit auf einen Play-off-Platz. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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