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Wollte seine Freundin rettenFußballer ringt nach Feuer-Inferno mit dem Tod

Für die Rettung seiner Freundin ging er durchs Feuer, jetzt kämpft er selbst um sein Leben. Fußballer Tahirys Dos Santos kämpft wie viele andere nach dem Feuer-Drama in einem Lokal in Crans-Montana um sein Leben.

Eine Schneise der Zerstörung zog das Feuer-Drama in einem Lokal in Crans-Montana (Schweiz) nach sich. Die Bilanz ist furchtbar: Rund 40 Tote und 115 Verletzte, einige davon lebensgefährlich.

Mitten unter den Betroffenen, die seit der entsetzlichen Nacht zum Jahreswechsel ums Überleben kämpfen, befindet sich der französische Kicker Tahirys Dos Santos (19).

Santos-Berater Hutteau: „Er leidet grauenvoll“

Nach Stuttgart in eine Spezialklinik für Brandwunden wurde der junge Fußballer am Donnerstagabend (1. Januar 2026) verlegt. Christophe Hutteau, der Berater des Spielers, schildert gegenüber dem französischen Nachrichtensender „BFMTV“ die schlimme Situation mit den Worten: „Er leidet grauenvoll.“ Verbrennungen bedecken 30 Prozent des Körpers von Dos Santos. Doch trotz der schlimmen Wunden keimt Hoffnung auf: Er ist bei Bewusstsein, kann kommunizieren und ohne Hilfe Luft holen.

Laut „BFMTV“, unter Berufung auf Angaben von Hutteau, hielt sich Dos Santos im Parterre des Lokals „Le Constellation“ auf, als die Hölle losbrach. Obwohl er schon draußen war, zögerte er nicht und rannte mutig wieder in das flammende Inferno hinein. Sein Motiv: Seine Partnerin war noch drinnen gefangen.

Hutteau kommentiert die Tat: „Tahirys ist nicht nur ein Opfer, sondern auch ein Held, das kann man so sagen.“ Auch seine Freundin hat bei dem Drama Verletzungen davongetragen.

Ein erstes Gespräch mit dem Kicker war Hutteau am Freitag möglich. „Ich hatte das Glück, gestern Abend zum ersten Mal mit ihm zu sprechen, natürlich nur sehr vage, da sein Körper fast vollständig bandagiert ist“, berichtet Hutteau. Während der Unterhaltung, bei der auch die Eltern anwesend waren, habe er versucht, ihm gut zuzureden und Trost zu spenden.

Für den 19-Jährigen sind die nächsten Tage von entscheidender Bedeutung. „Bei Verbrennungen sind die ersten Tage besonders kritisch wegen möglicher Infektionen“, erläutert Hutteau.

Man müsse nun abwarten, was die nächsten vier oder fünf Tage bringen, doch es gibt „dennoch sehr positive, ermutigende Anzeichen“. Inzwischen wurde ein Ermittlungsverfahren gegen das Ehepaar, das die Bar betrieb, eröffnet. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.