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Verletzt raus bei U17-WMSchalke bangt um Supertalent – DFB-Team erreicht Achtelfinale vorzeitig

Schalkes Assan Ouedraogo (hinten) jubelt mit Schalkes Kenan Karaman nach dessen Tor zum 3:1.

Assan Ouedraogo (oben), hier am 28. Oktober mit Kenan Karaman, musste bei der U17-WM im Spiel von Deutschland gegen Neuseeland verletzt ausgewechselt werden.

Es läuft für den deutschen Fußball-Nachwuchs in Indonesien. Die U17 schafft mit dem zweiten Sieg schon das Weiterkommen in die K.o.-Phase. Der Trainer bangt um einen Spieler.

von Tobias Schrader (tsc)

Lange wurde gerätselt, ob Assan Ouedraogo (17) überhaupt mit Deutschland zur U17-WM in Indonesien fährt oder doch beim FC Schalke 04 bleibt.

Beim Zweitligisten feierte er am ersten Spieltag gegen den Hamburger SV sein Profi-Debüt, stand in den ersten elf Zweitliga-Partien immer auf dem Platz. Zuletzt fehlte er den Königsblauen aufgrund einer Oberschenkelverletzung, wurde pünktlich für die U17-WM wieder fit.

U17-WM: Assan Ouedraogo verletzt ausgewechselt

Dort feierte er beim 3:1-Auftaktsieg gegen Mexiko sein vierminütiges Comeback nach Einwechslung, gegen Neuseeland (ebenfalls 3:1) stand er am Mittwoch (15. November 2023) dann in der Startelf – musste nach 42 Minuten allerdings wieder runter!

Ist die alte Verletzung am Oberschenkel wieder aufgebrochen? Nein. Ouedraogo hatte nach einem harten Foul Schmerzen am rechten Sprunggelenk, konnte nicht weitermachen. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Auf Schalke werden sie hoffen, dass es die Mittelfeld-Hoffnung nicht zu schlimm erwischt hat. Schließlich wird der 17-Jährige spätestens Anfang Dezember (U17-WM-Finale am 2. Dezember) wieder zurückerwartet, um bestenfalls beim Auswärtsspiel bei Hansa Rostock am 10. Dezember wieder für die Knappen auf dem Platz zu stehen.

Ouedraogos Teamkollegen bei der U17-WM haben durch den 3:1-Sieg gegen Neuseeland bereits vorzeitig das Achtelfinale erreicht, gegen Venezuela kann Trainer Christian Wück (59) am Sonntag (19. November) auf den Schalker also gut und gerne noch verzichten.

U17-WM: Deutschland vorzeitig im Achtelfinale

Gegen die tief stehenden und mit viel Aufwand verteidigenden Neuseeländer benötigte die Mannschaft von Wück bis in die siebte Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte, um in Führung zu gehen. „Am Anfang war es schwer für uns, aber nach dem Führungstreffer kamen wir besser zurecht“, sagte Torschütze Max Moerstedt.

Nach Vorarbeit des Münchners Maximilian Hennig traf der Dortmunder Paris Brunner zur Führung. Kapitän Noah Darvich vom FC Barcelona legte nach der Pause für den Hoffenheimer Moerstedt auf (60. Minute). Moerstedt war dann Vorbereiter für das 3:0 durch den Hamburger Bilal Yalcinkaya (81.).

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In der Nachspielzeit sorgte Adam Watson mit einem verwandelten Strafstoß für den Endstand. Die zwei bestplatzierten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich ebenso wie die vier besten Gruppendritten für das Achtelfinale. Bei einer WM ist der deutsche Nachwuchs noch ohne Titel.

„Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis, aber nicht mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben. Wir waren heute sehr nervös und haben zu viele Fehler gemacht“, sagte Wück: „Wir werden nun auch im dritten Spiel unser Bestes geben, um als Gruppensieger ins Achtelfinale einzuziehen.“ (mit dpa)