Der FC Bayern feierte am Dienstagabend einen wichtigen 2:1-Erfolg bei Real Madrid. TV-Experte Dietmar Hamann zeigt sich mit einer Entscheidung von Vincent Kompany jedoch nicht einverstanden.
„Zu risikobehaftet“TV-Experte Hamann kritisiert Kompany-Entscheidung

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Dietmar Hamann beim Spiel von Bayer Leverkusen gegen Eintracht Frankfurt.
Ein starker Auftritt vom FC Bayern! Der Jubel ist nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinales bei Real Madrid groß.
Damit haben sich die Münchner eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in der kommenden Woche gesichert. Aber: Während die Anhänger feiern, sieht ein TV-Experte eine bestimmte Szene mit Bedenken.
Hamann kritisiert Kompany-Einwechslungen
In seiner Sky-Kolumne hat sich Dietmar Hamann nach der Partie zu Wort gemeldet und seine Verwunderung über eine Maßnahme von Coach Vincent Kompany zum Ausdruck gebracht.
Im Detail dreht es sich um die Hereinnahme von Jamal Musiala sowie Alphonso Davies in der 69. Spielminute. Dieses Vorgehen war für Hamann „zu risikobehaftet“, da beide Akteure frisch von Blessuren genesen waren und Madrid in diesem Moment stärker wurde. Das berichtet „t-online“.
Der 52-Jährige gestand zwar ein, Kompany sei „damit noch durchgekommen“ und die zwei Akteure hätten keine folgenschweren Fehler gemacht.
Trotzdem hätte er persönlich andere Auswechslungen bevorzugt. Hamann schrieb: „Ich hätte eher einen Goretzka gebracht und einen Bischof, der nach seinen Toren im Aufwind ist“. Laut seiner Einschätzung wären diese beiden in dem Moment die bessere Wahl gewesen.
Hamann ist der Ansicht, die Situation sei trotz des Erfolgs weiterhin brenzlig. Seine Warnung: „Man hatte genug Möglichkeiten für ein drittes Tor, was die Lage deutlich verbessert hätte. Nun bleibt es sehr gefährlich.“
Real Madrid sei kaum zu berechnen und habe, vor allem mit Bellingham, der im Rückspiel von Beginn an auflaufen wird, eine andere Seite von sich offenbart. (red)
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