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„Keine Amateure bei der Uefa“Ex-Schiri glaubt an Sperre für Bayern-Stars

Einem Duo des FC Bayern könnte nach einer cleveren, aber verbotenen Aktion eine empfindliche Sanktion bevorstehen.

Für mächtig Zündstoff sorgt der Fall um Joshua Kimmich und Michael Olise vom FC Bayern. Nun mischt sich auch der ehemalige Spitzen-Referee Manuel Gräfe in die emotionale Diskussion ein.

Beim triumphalen 6:1-Erfolg im Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse gegen Atalanta Bergamo kassierten die beiden Münchner Spieler jeweils eine Verwarnung für Spielverzögerung. Folglich fehlen beide im entscheidenden zweiten Aufeinandertreffen.

Gräfe: „Jeder weiß, was dort abgelaufen ist“

Es besteht der Verdacht, die beiden hätten sich die Gelbe Karte bewusst abgeholt, um für ein eventuelles Viertelfinale ohne Vorbelastung antreten zu können – eine Taktik, die das Uefa-Regelwerk ausdrücklich untersagt.

Gräfe rechnet damit, dass der europäische Fußballverband eine weitere Sanktion aussprechen wird. Er erinnert an den Präzedenzfall um Sergio Ramos, der wegen eines vergleichbaren Vergehens eine Sperre für zwei Partien erhielt. 

Die öffentliche Erklärung von Kimmich, er habe aufgrund mangelnder Anspielmöglichkeiten das Spiel verzögert, nannte Gräfe auf der Plattform X einen „guten Versuch“ mit einer „cleveren“ Formulierung.

Der 52-jährige Ex-Referee ist aber überzeugt, dass diese Begründung einer Prüfung nicht standhalten wird. Der Verband werde die Aufnahmen analysieren und erkennen, dass Teamkollege Jonathan Tah ungedeckt war und Kimmich die Kugel ebenso hätte weit nach vorne spielen können.

Bei einer Führung von 6:0 sei eine Spielverzögerung sowieso nicht plausibel, fügte Gräfe hinzu. Ein Verfahren mit folgender Suspendierung wäre für ihn deshalb keineswegs verwunderlich.

Trotzdem besteht Hoffnung für den FC Bayern: Dem französischen Sportblatt „L‘Equipe“ zufolge hat der Unparteiische aus Norwegen, Espen Eskas, in seinem offiziellen Bericht nichts Ungewöhnliches notiert. Zusätzlich wird aus dem Umfeld der Uefa kolportiert, dass es wohl zu keiner Suspendierung kommen wird. Das berichtet „SPORT1“.

Gräfe selbst gab zu bedenken, dass der Verband eventuell auf eine Sanktion verzichten könnte, um den Reiz des Turniers nicht zu mindern, ergänzte aber spitz: „Allerdings sitzen bei der Uefa auch keine Amateure und jeder weiß, was dort abgelaufen ist …“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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