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„Geldgier“-Vorwurf Beckham nach umstrittenem Millionen-Deal mit Katar in der Kritik

David Beckham sitzt beim Tennis-Turnier in Wimbledon auf der Tribüne.

David Beckham, hier am 9. Juli 2021 beim Halbfinale in Wimbledon, steht nach Berichten über einen Deal mit WM-Gastgeber Katar in der Kritik.

Einer der lukrativsten Deals seines Lebens bringt Ex-Fußballer David Beckham massive Kritik in England ein. Beckham soll neuer Botschafter für Katar werden, das nicht nur rund um die WM 2022 in der Kritik steht.

Doha. Katar-Wirbel um England-Ikone David Beckham (46). Während die englische Fußball-Nationalmannschaft noch drei Punkte für die Qualifikation für die WM 2022 braucht, hat der frühere Kapitän der „Three Lions“ seinen Platz bei der Wüsten-WM offenbar schon sicher.

Denn knapp ein Jahr vor Turnierbeginn verpflichtete das Emirat Beckham als Botschafter für die Sportnation Katar. Dem früheren Freistoß-Spezialisten winkt einer der lukrativsten Deals seines Lebens, in der Heimat regt sich dagegen massive Kritik.

David Beckham: Kritik für millionenschweres Katar-Engagement

Laut „Sun“ bringt Beckham der Zehnjahresvertrag mit Katar insgesamt 150 Millionen Pfund (177 Millionen Euro) ein. „David hat schon immer über die Kraft des Fußballs gesprochen, auf vielen Ebenen Gutes zu tun“, lobte seine Sprecherin die Vereinbarung in den höchsten Tönen. Doch das sehen längst nicht alle so.

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Die „Daily Mail“ etwa schoss scharf gegen den „geheimen Millionen-Deal“ und fragte: „Warum drückt David Beckham bei Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Homophobie in Katar ein Auge zu?“

Während Beckham überzeugt sein soll, in Katar vieles zum Guten zu bewegen, ist sich die britische Zeitung sicher: „Trotz Beckhams siegessicheren Lächelns wird der Protest über die entsetzlichen Menschenrechtsverletzungen in Katar als inakzeptable Vorgeschichte für das Turnier im nächsten Jahr immer größer.“

Häme für David Beckham nach Deal mit WM-Gastgeber Katar

Auch in den sozialen Netzwerken regte sich unter enttäuschten Fußballfans Kritik an ihrem einstigen Idol. „Das zeigt einfach, dass Prinzipien durch Geldgier einfach aus dem Fenster fliegen“, lautete einer von vielen negativen Kommentaren bei Twitter. „Das Gesicht der modernen Sklaverei? Gut gemacht, Becks, dein Ritterschlag ist unterwegs“, hieß es in einer anderen spöttischen Meinung.

Katar stand schon Jahre vor der umstrittenen WM 2022 wegen Menschenrechtsverletzungen in der Kritik, die sich durch Berichte über Tausende tote Arbeiter auf den Stadion-Baustellen für das Event im kommenden Jahr noch einmal verschärft hatte. Immer wieder gab es auch Boykott-Forderungen für die Winter-WM im Emirat. (bc)

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