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„Besser als die MLS“Cristiano Ronaldo stichelt gegen Messi – und sieht sich als Wegbereiter

Cristiano Ronaldo läuft bei einem Spiel von Al-Nassr FC auf den Platz.

Superstar Cristiano Ronaldo beim Spiel von Al-Nassr FC gegen Al-Ettifaq am 25. September 2017.

Cristiano Ronaldo will seine Karriere nicht in Europa beenden. Stattdessen preist der frühere Weltfußballer die Qualität in Saudi-Arabien – und verpasst Lionel Messi einen kleinen Seitenhieb.

Cristiano Ronaldo (38) wird seine Fußballkarriere nicht bei einem europäischen Klub beenden.

„Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass ich zu keinem europäischen Verein zurückkehren werde. Ich bin 38 Jahre alt“, sagte der Offensivstar des saudischen Klubs Al-Nassr einem „ESPN“-Bericht zufolge vor Journalisten in Portugal.

Cristiano Ronaldo: „Der europäische Fußball hat viel an Qualität verloren.“

Im vergangenen Dezember hatte der einst für Sporting Lissabon, Real Madrid, Juventus Turin und Manchester United spielende Ronaldo einen Vertrag über zweieinhalb Jahre in Saudi-Arabien unterschrieben. Er habe damit den Weg für andere Topspieler geebnet, weitere würden folgen, sagte Ronaldo.

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„Der europäische Fußball hat viel an Qualität verloren. Die einzige vernünftige und immer noch gut funktionierende Liga ist die Premier League. Sie ist allen anderen Ligen weit voraus“, sagte Ronaldo nach einer 0:5-Niederlage Al-Nassrs in einem Freundschaftsspiel gegen den spanischen Erstligisten Celta Vigo.

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Auch gegen Argentiniens Weltmeister Lionel Messi (36) erlaubte sich Ronaldo eine kleine Spitze: „Die saudische Liga ist besser als die MLS“, sagte der fünfmalige Weltfußballer. Sein langjähriger Konkurrent Messi spielt künftig in der Major League Soccer für Inter Miami. Dort hat der siebenmalige Weltfußballer einen Vertrag bis 2025 unterzeichnet.

In die saudische Liga sind unter anderem die Topspieler Karim Benzema (35) von Real Madrid und N'Golo Kanté (32) von Chelsea gewechselt. „Jetzt kommen alle Spieler hierher“, sagte Ronaldo, „in einem Jahr werden noch mehr Spitzenspieler nach Saudi-Arabien kommen.“

Allerdings nicht zu seinem Klub. Aufgrund ausstehender Schulden gegenüber Leicester City hatte der Weltverband Fifa vor wenigen Tagen Al-Nassr mit einer Transfersperre belegt. (dpa)