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„Große Vorteile“Toni Kroos hofft auf Super League und überrascht mit sonderbarer Einschätzung

Toni Kroos wird die Super League altersbedingt aller Voraussicht nach nicht bestreiten, als Fan würde er sich über den geplanten neuen Elite-Wettbewerb aber freuen. Nicht alle Argumente leuchten dabei sofort ein.

Kommt sie oder kommt sie nicht? Die Super League bleibt weiter Gesprächsthema im Fußball, zumal derzeit wieder an der möglichen Umsetzung der Wettbewerbs-Revolution gearbeitet wird. Viele Fans sehen das Vorhaben weiter kritisch, Vereine und auch Spieler haben teils eine andere Meinung.

Deutlich machte das jetzt auch Titelhamster Toni Kroos (33), der die Super League bis zu seinem nahenden Karriereende nicht mehr bestreiten wird, dem Format als Fan aber dennoch zuversichtlich gegenübersteht.

Super League: Toni Kroos glaubt an neuen Versuch 

„Ich glaube, dass wir diese Super League sehen werden“, sagte der Profi von Real Madrid im Podcast „Einfach mal Luppen“, den er zusammen mit seinem Bruder Felix Kroos (31) aufzeichnet.

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„Ich bin sehr gespannt beziehungsweise bin mir auch ziemlich sicher, dass viele Vereine, die sich umgedreht haben, auch deutlich offener werden für diese Geschichte. Ich bin mir sicher, dass das wirklich auch große Vorteile hat.“ Die Einführung einer Super League würde das Aus für die Champions League in ihrer jetzt bekannten Form bedeuten. Und das, obwohl die Uefa eine Reform der Königsklasse beschlossen hat, die ab 2024 greifen und den Vereinen noch mehr Geld garantieren soll.

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Insbesondere die deutschen Vereine Bayern München und Borussia Dortmund hatten die Einführung einer Liga mit großen europäischen Teams vehement abgelehnt, wohl wissend, dass die Mehrheit ihrer Fans sich massiv gegen die Pläne sträuben würde. Daran scheiterte letztlich auch bei den englischen Vereinen der Beitritt zur geplanten Elite-Liga.

Toni Kroos hofft auf besser durchdachten zweiten Anlauf der Super League

Sonderbar daher die Kroos-These, dass ausgerechnet das neue geplante Format der Super League (inzwischen mit 80 Teams und vier Spielklassen) die Entfremdung vieler Fans zum Fußball umkehren könnte. Schließlich sorgen gerade die kommerziell bis ins letzte Detail durchchoreografierten und auf Gewinnmaximierung ausgelegten internationalen Wettbewerbe für schwindende Identifikation in den Fankurven. Nehmen Sie hier an der EXPRESS.de-Umfrage teil:

Kroos hofft allerdings, „dass wieder etwas mehr Begeisterung ist. Allein wegen der Spiele, die wir da sehen werden“. Es gebe die Kritik, dass sich zu viele Duelle zwischen Klubs wie Real Madrid und Manchester City abnutzen würden „und das verliert dann seinen Reiz. Hast du beim 50. Mal keinen Bock mehr gehabt auf Federer gegen Nadal? Ich schon“, sagte er mit Blick auf Spiele der Tennis-Legenden Roger Federer (41) und Rafael Nadal (36).

Die Treiber hinter der Super League, zu denen inzwischen nur noch Real Madrid, der FC Barcelona und Juventus Turin zählen, hätten am Anfang große Fehler gemacht. „Ich glaube, dass die Idee nicht richtig gut war und vor allem auch sehr abrupt, das war ja über Nacht, kommuniziert war“, sagte Kroos. Inzwischen sei das Konzept aber überarbeitet. (dpa/bc)