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Skandal vor CL-KracherMannschafts-Bus attackiert – Fans singen abscheuliche Parolen

Fans jubeln dem Bus des FC Barcelona zu, der zum Halbfinalspiel der Copa del Rey gegen Atlético Madrid kommt.

Copyright: Matteo Secci/ZUMA Press Wire/dpa

Fans jubeln dem Bus des FC Barcelona zu, der zum Halbfinalspiel der Copa del Rey gegen Atlético Madrid kommt. 

Aktualisiert:

Wüste Szenen vor dem Spanien-Duell in der Königsklasse! Zahlreiche Fans warfen Objekte gegen den Bus von Atlético Madrid und zerstörten mehrere Scheiben. 

Unschöne Bilder! Vor dem Anpfiff des Viertelfinal-Hinspiels in der Königsklasse zwischen dem FC Barcelona und Atlético Madrid (0:2) kam es zu massiven Krawallen. Daran beteiligten sich Anhänger beider Klubs.

Der Teambus von Atlético wurde auf der Fahrt zum Camp Nou zum Ziel einer Attacke durch Barca-Fans. Viele Objekte wurden geworfen, wodurch zwei Scheiben zerbarsten. Ein solcher Vorfall ist nicht neu: Schon im März war der Bus des Teams aus Madrid bei einem Pokalspiel (Copa del Rey) in vergleichbarer Form attackiert worden. Das berichtet „Sport1“.

Klare Ansage von Atlético-Trainer Simeone

Bei Movistar+ äußerte sich Atlético-Coach Diego Simeone mit einer deutlichen Aussage, die weit über das Sportliche hinausreichte: „Das ist das, was man in der Gesellschaft immer wieder sieht – wir können sie nicht ändern.“

Gleichzeitig zelebrierten die Anhänger von Barca die Ankunft ihrer Mannschaft mit lauten Fangesängen und dem massiven Zünden von Pyrotechnik. Ein Sicherheitszaun hielt dem Druck der Menschenmasse nicht stand und brach zusammen. Zwar kamen einige Anhänger zu Fall, aber es soll laut Meldungen keine schwereren Blessuren gegeben haben.

Aber auch die andere Seite leistete sich einen üblen Aussetzer. Nahe dem Mannschaftshotel machten einige der etwa 2000 angereisten Atlético-Anhänger mit abscheulichen Parolen von sich reden. Sie skandierten unter anderem: „Wer nicht springt, ist ein Muslim“.

Diese Begebenheit ruft unschöne Erinnerungen wach. Bereits in der Länderspielpause hatte es bei der Testpartie des spanischen Nationalteams gegen Ägypten die gleichen Sprechchöre gegeben. Seinerzeit hatten die Anhänger obendrein die Hymne der Gastmannschaft niedergepfiffen.

Daraufhin meldete sich Barca-Talent Lamine Yamal über Instagram und verurteilte die Sprechchöre scharf. „Als Muslim empfinde ich das als respektlos und unerträglich“, teilte er mit.

Weiter betonte er: „Eine Religion als Spott zu benutzen, stellt euch als ignorante und rassistische Menschen dar. Fußball ist dazu da, ihn zu genießen und anzufeuern – nicht, um andere wegen dem, was sie sind oder woran sie glauben, zu beleidigen.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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