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Nach Wechsel-Gerüchten Live im TV: BVB-Held Reus bei Zukunfts-Frage komplett sprachlos

Marco Reus steht nach dem BVB-Sieg gegen RB Leipzig im DAZN-Interview vor einer Sponsorenwand.

Marco Reus am Freitag (3. März 2023) nach dem BVB-Sieg gegen RB Leipzig im DAZN-Interview.

Mitten im Meister-Rennen drängen sich bei Borussia Dortmund auch wichtige Personal-Fragen für die Zukunft auf. Zur Klärung konnte Marco Reus bei DAZN nach dem Leipzig-Spiel nur bedingt beitragen.

Borussia Dortmund gewinnt im Jahr 2023 ein Spiel nach dem anderen, holte gegen RB Leipzig (2:1) den zehnten Sieg in Folge. Die schmerzhafteste Niederlage droht dem BVB womöglich erst nach Saisonende – im Poker um den Verbleib von Kapitän Marco Reus (33).

Der Nationalspieler steht seit 2012 in Dortmund unter Vertrag, doch nie war seine Zukunft so offen wie derzeit. Das Arbeitspapier des Routiniers läuft im Sommer aus, aktuell wird über eine Verlängerung verhandelt. Ob es zu einer Einigung kommt, steht in den Sternen. Das ließ Reus im Live-Interview am Freitag (3. März) auch am DAZN-Mikro erkennen.

Marco Reus lässt Zukunft bei Borussia Dortmund offen

Zum Abschluss des Gesprächs wollte Reporter Max Siebald (30) noch wissen, ob Reus derartige Bundesliga-Krimis mit Gänsehaut-Kulisse im Signal-Iduna-Park auch im kommenden Jahr im schwarz-gelben Trikot erleben werde. Ein klares Ja konnte der DAZN-Mann ihm dabei nicht gerade entlocken.

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„Können Sie sich überhaupt vorstellen, dass es dieses Gefühl für Sie nächstes Jahr nicht mehr gibt?“, fragte Siebald. Als Reus verdutzt zögerte, präzisierte er: „Für Sie.“ Den Dortmunder erwischte die Frage eiskalt, der Torschütze zum 1:0 musste erst mal nach Luft schnappen, entgegnete: „Boah, jetzt kommst du aber von der Situation auf einmal da drauf.“

Als er sich etwas gesammelt hatte, entgegnete Reus: „Nein, natürlich. Ich hoffe nicht.“ Die richtigen Worte wollte er aber auch danach nicht finden, ergänzte lediglich noch: „Sorry, ich war jetzt gerade … jetzt hast du mich komplett erwischt.“

Siebald fasste noch einmal nach, bilanzierte: „Dann halte ich fest: Sie sind definitiv nicht abgeneigt, hier weiterhin Zeit zu verbringen beim Fußballspielen.“ Mehr als ein „ja, natürlich“ war Reus aber auch damit nicht mehr zu entlocken. Heißt im Klartext: Weiter alles offen.

Poker um BVB-Verbleib von Marco Reus ist in der heißen Phase

Reus soll aktuell zwar schon ein neues Angebot von Borussia Dortmund vorliegen, laut „Bild“ allerdings zu halbierten Bezügen und einem Grundgehalt von sechs Millionen Euro. Über Boni könnte sich der Spielführer seinem aktuellen Salär erfolgsabhängig annähern.

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Auch die Laufzeit könnte zum Knackpunkt werden. Der BVB bietet dem Vernehmen nach lediglich ein neues Vertrags-Jahr. Noch vor Saisonende will Reus nach eigener Aussage Klarheit über seine Zukunft haben. Ob dann auch Saudi-Klub al-Nassr mitbietet?

Schon in der Winterpause hieß es, der neue Arbeitgeber von Cristiano Ronaldo (37) habe ein Auge auf Reus geworfen. Am Geld dürfte ein Wüsten-Wechsel jedenfalls nicht scheitern, eine Gelbe Wand mit Gänsehaut-Garantie hätte Reus in Riad allerdings nicht mehr hinter sich. (bc)

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