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Reus-Beben droht BVB-Kapitän wegen Dortmund-Strategie verärgert – sogar Abschied ist möglich

Marco Reus spielt seit fast elf Jahren für Borussia Dortmund, ein BVB-Abschied war aber noch nie so wahrscheinlich wie jetzt. Den Dortmundern droht ein Reus-Beben!

Der auslaufende Vertrag von Youssoufa Moukoko (18) ist das große Thema bei Borussia Dortmund – aber im Hintergrund droht dem BVB ein ganz anderes Problem: das große Reus-Beben!

Das Arbeitspapier von Mega-Talent Moukoko läuft am Ende der laufenden Saison aus, die Dortmunder Verantwortlichen verhandeln bereits seit langer Zeit mit dem deutschen Jung-Nationalspieler, sollen ihm einen unterschriftsreifen Vierjahresvertrag unterbreitet haben.

Marco Reus spielte sich zur BVB-Identifikationsfigur

Einer wurde in dem ganzen Moukoko-Wahnsinn aber anscheinend vergessen: Kapitän Marco Reus (33)!

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Der gebürtige Dortmunder spielt im Sommer seit elf Jahren für die Schwarz-Gelben, kickte auch schon von 1995 bis 2005 in der Jugend der Borussia.

In seinen 368 Pflichtspielen für die Dortmunder – ohne die vielen Verletzungen hätte er es auf noch deutlich mehr Partien bringen können – erzielte Reus 156 Tore und legte 118 weitere auf.

Kein Wunder, dass sich der 33-Jährige mit diesen Leistungen nicht nur zum Kapitän, sondern auch zum Fan-Liebling und zur Klub-Identifikationsfigur gemausert hat.

Marco Reus unzufrieden über Verhandlungsstillstand

Wie auch bei Moukoko läuft auch Reus’ Vertrag im Sommer 2023 aus. Aber im Gegensatz zum jungen Stürmer soll der BVB mit seinem Kapitän noch überhaupt nicht über eine Vertragsverlängerung gesprochen haben, berichtet Sport1.

Reus sei über die Unklarheit seiner Situation verärgert, ihn sollen die monatelange Moukoko-Offensive und sein gleichzeitiger Verhandlungsstillstand irritiert haben. 

Im November sagte Reus selbst noch: „Ich habe meine Wünsche in den vergangenen Wochen und Monaten schon kundgetan. Jeder weiß, dass ich ein großes Verhältnis zu diesem Verein habe, dass ich ihn sehr liebe.“

Der 48-fache deutsche Nationalspieler kann sich also weitere Jahre in Dortmund vorstellen – aber mit weiterem Schweigen drohen die Schwarz-Gelben ihren Kapitän zu verlieren!

Marco Reus beauftragt Berater mit Klub-Suche

Reus soll bereits seinen Berater Dirk Hebel (50) beauftragt haben, sich nach möglichen Interessenten umzuschauen. Laut Bericht sagte er im Wintertrainingslager in Marbella dazu: „Um solche Dinge zu klären, habe ich einen Berater. Natürlich schaue ich voraus, ich habe noch ein halbes Jahr Vertrag. Es wäre falsch, wenn ich mir keine Gedanken machen würde.“

So offensiv hat Reus in seiner BVB-Karriere noch nie über einen möglichen Abschied gesprochen, meist betonte er seine Verbundenheit zum Klub und sprach sogar über ein mögliches Karriereende im Signal-Iduna-Park.

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Aber: Wie Sport1 weiter berichtet, soll es in Marbella ein Gespräch zwischen Reus und BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (42) gegeben haben, um die Interessen beider Seiten auszutauschen.

Allerdings ist Reus auch der Top-Verdiener der Dortmunder, kassiert zwölf Millionen Euro pro Jahr. Da die Verantwortlichen sparen wollen und nur noch leistungsbezogene Verträge anbieten, wird Reus wohl bei einer möglichen Verlängerung auf Geld verzichten müssen.

Ronaldo-Klub Al-Nassr jagt auch Marco Reus

Oder er macht es wie Cristiano Ronaldo (37)! Der Portugiese löste seinen Vertrag mit Manchester United während der WM-Pause auf und unterschrieb einen Mega-Vertrag bei Saudi-Arabien-Klub Al-Nassr (rund 200 Millionen Euro pro Jahr).

Der milliardenschwere Scheich-Klub hat sein Interesse neuerdings auch an Marco Reus hinterlegt. Laut Sport Bild könne Reus in der Wüste 20 Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Zum ersten Mal in seiner BVB-Laufbahn ist ein Abgang – ob zu Al-Nassr oder einem anderen Klub – genauso wahrscheinlich wie ein Verbleib. Borussia Dortmund droht ein Reus-Beben! (tsc)

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