Im „Doppelpass“ ging es am Sonntag kurz auch um die brisante Lage bei Bayer Leverkusen. Trainer Erik ten Hag droht bei der Werkself das Blitz-Aus.
Leverkusen-Knall befürchtet„Wenn du das öffentlich machst …“
31.08.2025, 14:18
Die neue Bundesliga-Saison läuft gerade erst heiß – doch unter dem Bayer-Kreuz brennt es schon lichterloh! Dass der neue Trainer Erik ten Hag (55) schon wackelt und in der Länderspielpause gefeuert werden könnte, ist der bislang größte Knall der Spielzeit.
Im „Doppelpass“ wurde der mögliche Trainerwechsel bei Bayer Leverkusen am Sonntag (31. August 2025) trotz der brisanten Lage nur kurz thematisiert. Dafür war der Ton in der Debatte umso deutlicher, der drastische Schritt wurde ernsthaft befürchtet.
„Doppelpass“-Kritik an Auftritt von ten Hag
Sport1 bezog sich auf einen aktuellen Bericht des „Kicker“, nach dem die Leverkusener Verantwortlichen ein Bekenntnis zu ihrem Trainer in Bremen beim 3:3 gegen Werder vermieden hatten und erst einmal die Transferphase abschließen wollen. Danach droht der Bayer-Knall!
Für Aufsehen sorgte dabei die Einschätzung von Michael Ströll (41), Geschäftsführer beim FC Augsburg. Während Verantwortliche in der Regel Kommentare über das Geschehen bei Ligakonkurrenten vermeiden, äußerte sich Ströll durchaus offen darüber, was er aus Leverkusener Sicht „etwas schwierig fand“.
Ströll erklärte: „Dass du nach drei Wochen Spieler öffentlich forderst, das kannst du intern machen und das kannst du auch klar artikulieren bei so einem Umbruch.“ Er gab aber auch zu bedenken: „Wenn du das öffentlich machst, dann ist das natürlich schon auch ein Statement.“
Ten Hag hatte konkret noch zahlreiche Neuzugänge gefordert und später auch angekündigt, dass kein Spieler mehr abgegeben werden solle. „Dieser Klub hat schon drei wichtige Spieler abgegeben. Wir werden nicht noch mehr Spieler abgeben, das geht nicht“, sprach er Klartext.

Copyright: Screenshot Sport1
Die Runde im „Doppelpass“ am Sonntag (31. August 2025).
Anschließend verließ Granit Xhaka (32) allerdings doch noch den Verein, Piero Hincapié (23) soll auf den letzten Drücker jetzt noch folgen. Ströll konnte sich vorstellen, dass das damalige Vorpreschen des neuen Trainers daher „in der Führungsetage nicht gut angekommen ist.“
Ex-Nationalspieler Kevin Kurányi (43) sagte gar: „Ich hätte den Haag als Verein nicht geholt.“ Bayer hätte er vor Monaten eher zu einem Trainer wie Sandro Wagner (37) geraten – der jetzt allerdings beim FC Augsburg kaum loszueisen sein wird.