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Platzsturm-SkandalDrittliga-Partie außer Kontrolle, Team flieht in die Umkleide

Riesen-Aufruhr in Aue! Chaoten haben den Platz während der Drittliga-Partie zwischen Erzgebirge Aue und Energie Cottbus gestürmt.

Was für ein Eklat beim Ost-Kracher in der 3. Liga zwischen Erzgebirge Aue und Energie Cottbus!

Die Lage geriet in Spielminute 51 völlig aus den Fugen. Aus dem Aue-Fanblock rannten etliche maskierte Gestalten auf das Spielfeld und stürmten auf den Gästebereich zu.

Platzsturm-Eklat in der 3. Liga

Die Folge: Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz und sein Team suchten in heller Panik Schutz in der Umkleide. Schiri Lukas Benen blieb nichts anderes übrig, als das Spiel augenblicklich zu stoppen.

Wenig später rückte die Polizei auf dem Rasen an. Daraufhin machten die Aue-Fans einen Rückzieher und die Situation entspannte sich wieder. Der Grund für den ganzen Tumult? Anscheinend ein provokatives Spruchband der Cottbus-Anhänger.

Es war eine Anspielung auf gestohlene Fan-Banner der Aue-Ultras, die im November 2025 verschwunden waren. Besonders heikel: Der Erzgebirgskreis hatte schon vor der Partie mit einer Allgemeinverfügung vor der Gefahr eines Platzsturms gewarnt. Das berichtet „Bild“.

Wie die Randalierer es trotz massiver Präsenz von Sicherheitspersonal und Beamten auf das Spielfeld schafften, ist ein Rätsel. Nach einer Zwangspause von rund zwölf Minuten ging die Partie beim Spielstand von 1:1 weiter. Und Cottbus lieferte die sportliche Retourkutsche. Axel Borgmann war es, der in der 86. Minute den späten und frenetisch gefeierten Sieg für die Lausitzer Gäste perfekt machte.

Der FC Energie klettert mit diesem Erfolg zurück an die Spitze der Tabelle. Auf Erzgebirge Aue kommen dagegen harte Tage zu. Mit nur 24 Zählern hängen die Sachsen weiter auf einem Abstiegsrang fest und warten in diesem Jahr immer noch auf einen Dreier.

Dabei fing die Partie für die Hausherren so gut an: Marcel Bär sorgte für die frühe Führung (5.), aber King Manu konnte für Cottbus kurz darauf ausgleichen (12.). Im Anschluss ging bei Aue im Angriff fast gar nichts mehr.

Nach Spielende äußerte sich Aue-Coach Christoph Dabrowski am Mikrofon des MDR geknickt: „Am Ende ist es bitter, dass wir durch zwei Standards das Spiel verlieren. Zumachen werde ich den Laden aber noch nicht. Es sind noch 13 Spiele.“

Sein Kontrahent Wollitz zeigte sich hingegen glücklich: „Wichtig war die Reaktion nach dem 0:1. Wir hatten viele gute Momente und hätten schon vor der Pause in Führung gehen können. Wenn man so spät ein Tor macht, ist das für mich trotzdem immer glücklich.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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