Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

„Die Wampe von Giesing“ Drittliga-Top-Torjäger Mölders nun mit eigenem Fanshop

imago1002035146h

Kultiger Foto-Schnappschuss: Sascha Mölders vom TSV 1860 München zeigt am 10. April beim Seitfallzieher gegen den SC Verl seinen Wohlstands-Körper.

München – Er ist im Moment der Mann, der in der 3. Liga für Furore sorgt. Sascha Mölders, 36-jähriger Sturmtank des TSV 1860 München, hat auch das Duell gegen Aufsteiger SC Verl am Samstag (10. April) fast im Alleingang gedreht. Tags darauf ging vor allem ein Foto von Mölders aus dieser Partie durch die sozialen Netzwerke – und sorgte für Begeisterung.

  • Sascha Mölders sorgt in der 3. Liga für Furore
  • Torjäger des TSV 1860 München nun schon mit 20 Saisontreffern
  • Stürmer liebt deftiges Essen und zeigt das auch

Mölders ist auf der Aufnahme beim Seitfallzieher zu sehen. Dabei rutscht das Trikot des Löwen-Knipsers so hoch, dass ein stattlicher Bauch zum Vorschein kommt. „Dieses Kunstwerk schreit Kreisliga“, kommentierte ein Twitter-User den Schnappschuss. „Er ist der Zlatan von Giesing“, merkt ein anderer User in Anspielung auf Milan-Star Ibrahimovic (39) an, der auch gerne solche spektakulären Aktionen zeigt.

Mölders-T-Shirt

So sehen die neuen Fan-Shirts aus, die Sascha Mölders nun vertreibt.

Der Kult-Stürmer hat den Hype direkt erkannt und einen eigenen Fanshop an den Start gebracht, in dem es T-Shirts, Hoodies und Tassen zu kaufen gibt, die ihn bei seinem verunglückten Seitfallzieher zeigen. Die Slogans darauf: „Die Wampe von Giesing“, „Der Bauch Gottes“ und „Weissbier-Legende“.

Der Ex-Bundesliga-Profi schnürte gegen Verl nach dem frühen 0:1-Rückstand durch Justin Eilers (2. Minute) mit seinen Toren in der 15. und 19. Minute einen Doppelpack – wie schon beim 3:1-Auswärtssieg in Lotte und gegen den KFC Uerdingen. Da Schlusslicht Unterhaching am Sonntag Spitzenreiter Dresden mit 2:0 besiegte, hat der TSV nur noch vier Punkte Rückstand auf die Aufstiegsplätze in der 3. Liga.

Dresden patzt in Unterhaching: 1860 nun mit Aufstiegschancen

„Wir haben gegen einen super Gegner gespielt, es ging hin und her. Wir sind absolut glücklich, weil wir gewonnen haben“, meinte Mölders nach dem Schlusspfiff bei „Magenta Sport“ und sprach auch über seine persönlichen Erfolgserlebnisse: „Natürlich freue ich mich, wenn ich Tore mache. Am Ende des Tages geht es aber ums Gewinnen.“ Mölders wisse zudem, „wie es ist, wenn ich vier-, fünfmal hintereinander nicht treffe. Ich kann das schon einordnen.“

Sascha Mölders jetzt schon mit 20 Saisontoren für 1860 München

Nach Mölders Saisontoren Nummer 17 und 18 gegen Uerdingen ließ der Spielführer der „Sechzger“ nun seinen 19. und 20. Streich folgen: Damit hat Mölders seinen Tor-Rekord im Löwen-Trikot aus der Regionalliga-Saison (19 Treffer) gebrochen – und das eine Liga höher. Der Titel des Torschützenkönigs scheint ihm mittlerweile kaum mehr zu nehmen.

„Ich glaube, es gibt nur Leute, die mich mögen oder die mich hassen. Dazwischen gibt es nichts, ist aber auch gar nicht so schlecht“, sagte Mölders im BR. Dass die Fans beim Torjubel an seinen Namen ein „Fußballgott“ hinten dranhängen, das genieße er sehr: „Ja, das ist schon eine Ehre und ein schönes Gefühl.“

Löwen-Fans feiern Sascha Mölders als „Fußballgott“

Mölders hat sich hochgearbeitet im Fußball. „Ich kam von den Duisburg Amateuren hoch zu den Profis. Und ich war der kleine Sascha. Das war, glaube ich, damals der Rudi Bommer: Wenn er die Wahl gehabt hätte, jemanden einzuwechseln, dann wäre, glaube ich, erst mal der Busfahrer vor mir reingekommen.“

Sascha Mölders: Nach dem Spiel gibt's Pizza und drei Bier

Inzwischen fühlt er sich pudelwohl in München. Und pudelwohl fühlt er sich auch in seinem Körper. Sein Gewicht gibt er bei 1,85 Meter Körperlänge mit 88 Kilogramm an. Gerade bei der Ernährung sieht er es nicht so eng: „Also im Grunde ist es ganz einfach: Von Montag bis Freitag esse ich ganz normal. Meine Frau macht mir Vollkornnudeln mit Gemüse und Fleisch – also wirklich sportlergerecht, würde ich jetzt sagen. Aber klar ist auch: Wenn ich am Samstag ein Spiel habe und da komme ich nach Hause, dann esse ich eine Pizza. Dann trinke ich ein Bier oder auch zwei oder drei und esse irgendetwas Dreckiges.“

Am Sonntag zaubere seine Frau Yvonne dann gerne noch mal etwas „Herrliches“ auf den Tisch: „So ein Sonntagsessen halt mit Knödeln, auch noch mal was Fieses.“ (msw)