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Zwei Schmadtkes beim VfL WolfsburgWie beim 1. FC Köln: Vater und Sohn vereint

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Wolfsburg-Manager Jörg Schmadtke holt seinen Sohn zum VfL.

von Alexander Haubrichs (ach)

Wolfsburg – Es hat etwas gedauert, aber nun ist es passiert: Jörg Schmadtke (56) und sein Sohn Nils (31), einst als Geschäftsführer und Scout gemeinsam beim 1. FC Köln am Geißbockheim tätig, sind wieder verein.

Bei den Schmadtkes fällt der Apfel nicht weit vom Stamm. Wie Papa Jörg war sein Sohn Nils Torwart, wenn auch nicht ganz so erfolgreich wie der langjährige Keeper von Fortuna Düsseldorf und dem SC Freiburg. Und anscheinend hat er auch sein gutes Auge für Spieler geerbt.

Warum sonst sollte Schmadtke, inzwischen Geschäftsführer beim VfL Wolfsburg, seinen Filius bereits zum zweiten Mal unter Vertrag nehmen? Bereits in Köln hatte Schmadtke den Sohnemann ins Scoutingteam beordert. Um den Verdacht der Vetternwirtschaft abzuwehren, bestand der damalige Präsident Werner Spinner (71) darauf, dass Nils Schmadtke, der zuvor bei Adidas Talente scoutete, dem damaligen Sportdirektor Jörg Jakobs (49) berichten sollte und nicht direkt seinem Vater unterstand.

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Nils Schmadtke, früher beim 1. FC Köln Scout, leitet nun die Scouting-Abteilung des VfL Wolfsburg.

Nils Schmadtke entdeckte Joao Queiros

Als der Sportchef den FC verließ, blieb Schmadtke noch eine Weile unter Nachfolger Armin Veh (59), allerdings wurde insbesondere die Verpflichtung von Joao Queiros (22) kritisch beäugt. Der Portugiese konnte nie die hohe Ablöse rechtfertigen, findet derzeit nicht mal bei der zweiten Mannschaft Anschluss. Schmadtke wechselte dann zu Borussia Mönchengladbach. Jetzt aber will der Papa das Knowhow seines Sohnes wieder für sich wirken lassen – der VfL Wolfsburg macht Sohn Nils zum Leiter der Scoutingabteilung.

Marcel Schäfer holt Nils Schmadtke

Kurioses Detail: Wie schon bei der Pressemitteilung damals in Köln wies auch bei Wolfsburg der Papa jede Verantwortung für die Verpflichtung von sich. Damals war es Boss Spinner, der sagte, er habe die Verpflichtung forciert.

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Diesmal soll die Entscheidung von VfL-Sportchef Marcel Schäfer (36) gefällt worden sein. „Nils hat in der Branche einen extrem guten Ruf“, sagt der Ex-Profi über den neuen Scouting-Leiter.