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EXPRESS.de-UmfrageSo denken die Fans über die Zukunft von FC-Trainer Timo Schultz

1. FC Köln, Training mit Timo Schultz am Geißbockheim.

Timo Schultz (1. FC Köln) beim Training am 25. März 2024

Timo Schultz hat zehn Spiele mit dem 1. FC Köln absolviert. Jetzt geht es im Endspurt um den Klassenerhalt. Doch wie zufrieden sind die Fans mit dem Coach? EXPRESS.de hat eine Umfrage gestartet.

von Uwe Bödeker (ubo)

Anfang Januar 2024 hat Timo Schultz (46) als Trainer beim 1. FC Köln übernommen. Seitdem hat er zehn Spiele an der Seitenlinie verfolgt. Die Bilanz ist nicht überragend: ein Sieg, fünf Unentschieden, vier Niederlagen. Macht einen Punkteschnitt von 0,8.

Für den Klassenerhalt ist das zu wenig. Immerhin: Schultz schneidet in den Statistiken besser ab als sein Vorgänger Steffen Baumgart (52) in dieser Spielzeit. Der hatte einen Punkteschnitt von 0,63 erreicht (zwei Siege, vier Unentschieden, zehn Niederlagen).

FC-Fans pro Schultz: Mehrheit will ihn auch beim Abstieg behalten

Dennoch: Schultz steht mit dem 1. FC Köln auf einem direkten Abstiegsplatz. Am Sonntag (31. März, 15.30 Uhr, DAZN und im Liveticker auf EXPRESS.de) geht es beim FC Augsburg in den Endspurt.

Noch stehen acht Spiele an, eventuell zwei Bonusspiele in der Relegation. Der FC braucht viele Siege, um die Klasse zu halten. Doch was ist, wenn nicht? Ist Schultz dann noch der richtige Trainer für den FC?

EXPRESS.de hat eine Umfrage gestartet: Sollte Timo Schultz auch im Abstiegsfall Trainer des 1. FC Köln bleiben? Bis Donnerstag, 28. März, hatten knapp 8000 Leserinnen und Leser abgestimmt. Das Ergebnis ist deutlich pro Schultz: 65 Prozent (5071 Stimmen) meinen: „Ja, er kann etwas aufbauen mit jungen Spielern.“

2750 Fans (35 Prozent) meinen jedoch, dass der mögliche Abstieg ein K.-o.-Kriterium sei. Sie stimmten für: „Nein, bei einem Abstieg muss eine komplett neue sportliche Führung her.“ Doch soweit soll es gar nicht erst kommen. Schultz untermauert: „Ich bin hier dafür zuständig, dass wir auch nächstes Jahr in der 1. Liga spielen.“

Hier weiterhin an unserer EXPRESS.de-Umfrage teilnehmen:

Falls es allerdings doch zum Abstieg kommen sollte, traut die Mehrheit der Fans ihm zu, beim FC langfristig etwas aufzubauen. Schließlich hat Schultz schon in den ersten Wochen seiner Amtszeit gezeigt, dass er ein Händchen für junge Spieler hat.

Timo Schultz setzt beim FC vermehrt auf Talente

Max Finkgräfe (20, aktuell Probleme mit dem Rücken) hat sich als Linksverteidiger unter dem neuen Coach einen festen Platz in der Stammelf gesichert, Stürmer Damion Downs (19) erzeilte sein erstes Bundesligator beim 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach.

Was für Schultz spricht: Die Transfersperre schreckt ihn nicht ab, im Gegenteil: „Für mich ist das ein riesiger Glücksfall, weil eigentlich alle Spieler wissen, dass sie hier sind und hier bleiben. Wir haben eine Mannschaft zusammen, wo ich bei keinem Spieler das Gefühl habe, dass er wegwill. Alle sind gerne hier, alle wollen etwas erreichen mit dem FC. Sie sehen ihre Perspektive hier und haben Bock auf den Verein. Ganz ehrlich: So eine Transfersperre kann etwas Gutes haben. Mein Fokus liegt voll auf dieser Mannschaft. Die entwickeln wir, mit der gehen wir durch Dick und Dünn, die kann an dieser Situation wachsen und ist dann nächstes Jahr einen Schritt weiter.“

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Schultz fühlt sich sowieso beim FC sehr gut aufgehoben. Die Idee, ohne Investoren etwas Großes aufzubauen, treibt ihn an, wie er im Gespräch mit EXPRESS.de verriet: „Mit unserem 2004er-Jahrgang, mit unserer tollen Nachwuchsarbeit, mit einem Konzept, wo wir aufzeigen, dass wir ohne Investor und internationales Scouting in Japan oder Brasilien auskommen, können wir beim FC eine Mannschaft entwickeln. Das Ganze vielleicht über zwei, drei, vier Jahre. Diese Mannschaft könnte dann ins Rollen kommen und weit über Platz zwölf, zehn oder acht hochschießen.“

Schultz weiter: „Ich glaube schon, dass man mit guter, konzeptioneller und kontinuierlicher Arbeit die ein oder andere Million im Etat vergessen machen kann.“

Er weiß aber auch, was dafür nötig ist: „Geduld, Zeit, Kontinuität – das ist im heutigen Business leider am wenigsten vorhanden. Aber gutes Training, gute Planung, ein gutes Konzept würde sich auf Dauer auszahlen, da bin ich der festen Überzeugung.“

Ob sie ihm die Zeit geben beim 1. FC Köln? Die Mehrheit der Fans fände es jedenfalls gut, wenn Schultz – auch im Falle eines Abstiegs – Trainer in Köln bleibt.

Schlusswort Schultz über den FC: „Aus Fußball-romantischer Sicht bist du als Trainer bei so einem Verein wie dem 1. FC Köln viel besser aufgehoben. Es gibt einen unfassbar großen Zusammenhalt in der Stadt. Allein die Fans im Stadion, die Stimmung, das Flair am Geißbockheim – da fühlst du dich abgeholt. Da fällt es viel leichter, die Leute mitzunehmen. Bei Klubs, die leichter an die Millionen kommen, ist es ein anderes Arbeiten. Man kann vielleicht Spieler aus einem anderen Regal wählen. Auch das hat natürlich seinen Reiz und ist für viele eine Faszination. Aber mir gefällt die Variante hier viel, viel besser. Ich entwickele jedenfalls sehr gerne Spieler.“